Was passiert in Sachen Windenergie in Schalksmühle?

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Was passiert in Sachen Windenergie in Schalksmühle? Dieser Frage geht ein Sachstandsbericht der Verwaltung nach, der am Donnerstag vorgestellt wird.

Schalksmühle - Wie steht es um die Windenergie in der Gemeinde? Diese Frage beantwortet ein Sachstandsbericht der Verwaltung, der am Donnerstag im Ausschuss für Bauen und Planung vorgestellt werden soll.

Mit der Aufhebung der 2004 beschlossenen 11. Änderung des Flächennutzungsplans „Vorrangzonen für Windkraftanlagen“ im vergangenen Jahr seien sowohl die innergebietliche Standortzuweisung als auch die außergebietliche Ausschlusswirkung für die Errichtung von Windkraftanlagen entfallen, ist in einem entsprechenden Schreiben der Verwaltung zu lesen. Somit stehe grundsätzlich das gesamte Gemeindegebiet zur Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) zur Verfügung.

Die Beurteilung der Zulässigkeit möglicher Bauvorhaben erfolge im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Dadurch werde sichergestellt, dass Menschen, Tiere und Pflanzen, der Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen geschützt werden und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorgebeugt wird, heißt es weiter. 

Gemeinde vorerst nicht beteiligt

Wie bereits berichtet, besteht seitens des überregional tätigen Projektträgers Energie Baden-Württemberg (EnBW) ein Interesse, auf dem Worthberg zwischen Schalksmühle-Wippekühl und Halver-Halverscheid Windenergieanlagen zu errichten. Hierfür ist aktuell ein Vorbescheid beim Märkischen Kreis beantragt worden. Bis zum Zeitpunkt der Vorlagenerstellung wurde die Gemeinde Schalksmühle hierzu noch nicht beteiligt. Diese Beteiligung werde aber noch erfolgen. Details der Bauvoranfrage seien der Verwaltung daher noch nicht bekannt, ist in dem Schriftstück zu lesen. 

Des Weiteren plant die Reenergys GmbH & Co. KG aus Hagen, die Betreiber der bestehenden Anlagen in Rölvede und Wersbecke ist, die Errichtung einer Windenergieanlage direkt an der Gemeindegrenze zu Hagen nördlich der Ortslage Rölvede. Diese Anlage steht kurz vor der Genehmigung durch den Märkischen Kreis. 

In der Folge wird nach Aussage des Betreibers die bestehende Anlage nahe Rölvede 2022 oder 2023 in der bestehenden Form außer Betrieb genommen. Dasselbe trifft auf die Anlage in Wersbecke zu. Beide Anlagen haben dann die reguläre Betriebsdauer erreicht. 

Weitere Pläne nicht bekannt 

Ein weiterer Antrag von Reenergys auf Genehmigung der Errichtung einer Windenergieanlage zwischen der Ortslage Winkeln und der Landstraße 692 wurde zurückgezogen. Weitere Vorhaben zur Errichtung von Windenergieanlagen seien der Verwaltung und der Immissionsschutzbehörde des Märkischen Kreises bekannt.

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