Gerüchteküche um Eventhalle - "Noch ist keine Entscheidung getroffen worden"

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Das Gewerbegebiet in Oeckinghausen könnte ein Standort für die vorgeschlagene Eventhalle sein.

Schalksmühle - Nachdem vor einigen Wochen der Vorschlag, auf der Grenze zwischen Schalksmühle und Halver eine Eventhalle zu bauen, aufkam und diese Idee bereits im politischen Umfeld in der Nachbarkommune diskutiert wurde, brodelt nun in der Gemeinde die Gerüchteküche, berichtet Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bildung, Kultur und Sport.

Vorgeschlagen wurde, eine Stätte mit Gastronomie für große Kultur- und Businessveranstaltungen mit 1600 Tribünenplätzen oder 2500 Zuschauern zu schaffen. Als möglicher Standort kam das Gewerbegebiet in Oeckinghausen ins Gespräch. Zwar findet dieser Vorschlag auch im Schalksmühler Rathaus Anklang, doch Anja Wolf und auch Bürgermeister Jörg Schönenberg betonen, dass in dieser Angelegenheit noch vieles offen sei. „Es ist noch keine Entscheidung getroffen worden. Es ist ein offener Prozess“, sagt der Verwaltungschef. 

Die beteiligten Kommunen wollen zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, die klären soll, ob der Bau generell Sinn macht und welcher Standort sich anbiete. So fehle dem Gewerbegebiet etwa eine Anbindung ans ÖPNV-Netz. „Diese Analyse ist eine Grundvoraussetzung. Wir planen nicht am Bedarf vorbei. Wir brauchen Zahlen auf dem Tisch, schließlich geht es hier auch um Nachhaltigkeit“, so Jörg Schönenberg.

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