Hülscheider Schützen erinnern an ihre Gründung

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Das amtierende Königspaar Anette und Wolfgang Schmale überreichte bei der Jahresnhauptversammlung der Hülscheider Schützen die Auszeichnungen für Verdienste, Beförderungen und Jubiläen.

Heedfeld - Auf den Tag genau 60 Jahre nach der Wiedergründung des Hülscheider Schützenvereins erinnerte der Ehrenvorsitzender Walter Neuhaus an diese Gründungsversammlung, auf der er selbst anwesend war – und das nicht ohne stolz. 

Von Rita Jonuleit

„Wir können stolz auf unsere Vereinigung sein. Nicht alle Schützenvereine können auf so viele Jahre ohne Unterbrechung mit Schützenfest und König zurückblicken; schaffen es, so lange den Verein in der heutigen Zeit zu erhalten“, erklärte der Ehrenvorsitzende.

Allerdings berichtete Vorsitzender Holger Rutenbeck erstmals nach langer Zeit von einem Rückgang der Mitgliederzahlen. Dies sei jedoch auch auf die Bereinigung von Karteileichen zurückzuführen. Die 1. Kompanie zählt aktuell 296 Mitglieder (im Vorjahr 299). Die 2. Kompanie ist 175 Mann stark, verzeichnete einen Rückgang von drei Mitgliedern. Zum Spielmannszug zählen 30 Mitglieder, zur Jugendabteilung 47 (davor 49). 548 Mitglieder zählt der Verein aktuell insgesamt.

Die Ausrichtung des Schützenfestes sei auf dem richtigen Weg, so Rutenbeck weiter. Wenn auch noch nicht ganz aus den roten Zahlen heraus, konnte doch die Bilanz des Festes weiter verbessert werden. Als ein Höhepunkt des vergangenen Jahres bezeichnete der Vorsitzende Rutenbeck das von Sportleiter Michael Pache „hervorragend organisierte“ Kreiskönigsschießen. Auch das Team um Hans Wilmsmann habe zum Gelingen und somit zum Lob von allen Seiten beigetragen.

Allerdings sei die schwache Beteiligung der eigenen Schützenbrüder „mehr als bedauerlich“ gewesen. Rutenbeck appellierte daher an alle Mitglieder, den Verein wieder mehr durch Anwesenheit bei den Veranstaltungen zu unterstützen. Auch der verhinderte Ehrenvorsitzende Wilfried Patermann ließ in seinem Grußwort motivierende Worte ausrichten. Der gegenseitige Besuch der Veranstaltungen der befreundeten Vereine, vor allem aber der eigenen Termine sei unerlässlich.

Stellvertretender Kompanieführer Oliver Vogler verlas den Jahresbericht der 1. Kompanie. Auch darin appellierte der Vorstand für eine regere Teilnahme an Veranstaltungen. Daniel Krause, Kompanieführer der 2. Kompanie, ging nach seinem Resümee des vergangenen Jahres zur geplanten Wangerooge-Fahrt über. Noch seien Anmeldungen für den dreitägigen Ausflug zum befreundeten Verein möglich.

Spielmannszugführer Raphael Busse dankte Peter Borgmann, der im Januar dieses Jahres sein Amt als Stellvertreter an Karsten Kaufmann abgab, für seine Unterstützung. Auch die unermüdliche Hilfe von Matthias Hirth bei den Proben im vergangenen Jahr hätten dazu beigetragen, dass die Musiker des Zuges ihr Können kontinuierlich gesteigert hätten.

Zum Weckruf beim Schützenfest wird es neue Spielorte geben, informierte Busse. Die Spenden bei diesen Auftritten seien die einzige Möglichkeit, die Kasse aufzubessern. Deshalb werde nun auch auf der Westhöhe und am Ramsloh gespielt.

Bei den Vorstandswahlen wurde Lutz Hoffmann als Schatzmeister wiedergewählt. Wolfgang Schmale wurde als stellvertretender Geschäftsführer bestätigt.

Der Anregung von Volkmar Kämper, die Gemeinde Schalksmühle möge die Schützen bei der Finanzierung des Kaufs des Schützenplatzes unterstützen, konnte Bürgermeister Jörg Schönenberg mit Verweis auf viele andere Projekte nicht entsprechen. Rutenbeck führte die noch anstehende Stromversorgung als Möglichkeit zur Beteiligung an. Er gehe aber nicht von finanzieller Unterstützung bei der Tilgung der Kosten für den Platz aus.

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