Neue Schilder für Verkehr

Neue Tempo-Vorschriften und Lkw-Verbot

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Dahlhausen bekommt auf einem Stück Tempo 30.

Schalksmühle - Tempo-Regulierungen und ein Lkw-Verbot im Bereich Stallhaus, Flaßkamp und Dahlhausen sind Themen, mit denen sich die Gemeinde schon seit Jahren beschäftigt. Nun gibt es auch ein Ergebnis.

Schon seit vielen Jahren werden von unterschiedlichen Seiten verkehrsberuhigende Maßnahmen und ein Lkw-Durchfahrtsverbot im Bereich Stallhaus, Flaßkamp und Dahlhausen gefordert. Passiert ist allerdings lange nichts. Nun erhielt Silvia Gonzalez, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste und Soziales, eine Verordnung der Straßenverkehrsbehörde, in der grundlegende Änderungen mitgeteilt werden. 

So soll auf der Strecke zwischen Stallhaus Richtung Dahlhausen eine Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde erlaubt sein. Zudem bekommt Dahlhausen eine Ortsteiltafel. Die 30er-Zone beginnt ab der Bebauung und erstreckt sich bis zum Ortsausgangsschild. Ab da herrscht bis Ortseingang Flaßkamp wieder Tempo 50. 

Des weiteren kann die Gemeindemitarbeiterin der Verordnung entnehmen, dass im Bereich Flaßkamp das Verkehrszeichen 253 (Verbot für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen) vergrößert wird. Auch aus Richtung Gewerbering und Ramsloh kommend wird es dieses Schild dann bald geben. Auch am Abzweig Linscheid Richtung Stallhaus wird ein zusätzliches Zeichen installiert. 

Verbotsschilder und Baken 

Es sollen noch weitere Maßnahmen umgesetzt werden. Auf Höhe des Falkenwegs und Neubaugebiets wird die rot-weiße Barke erhöht und ein Lkw-Verbotsschild mit dem Zusatz „bis Dahlhausen frei“ gesetzt. Die Barken im Flaßkamp bleiben bestehen. Dort wird aber im oberen Teil, von Stallhaus aus kommend, eine Barke um einen Meter versetzt. Zusätzlich sollen im kommenden Jahr Verschränkungen schraffiert werden. 

„Die Schilder sind bestellt und sollten bis Januar aufgestellt sein“, sagt Silvia Gonzalez. Die Fachbereichsleiterin hofft, dass die Verkehrsteilnehmer langsamer fahren und sich an die neuen Verkehrszeichen halten. „Wir müssen sehen, wie es sich entwickelt oder ob die Polizei dort kontrollieren muss.“ Die Durchfahrt soll auf jeden Fall „unattraktiver“ werden. Dass es, nachdem man mit anderen Anträgen bei der Behörde gescheitert war, nun doch einen Erfolg gab, liege unter anderem an der mittlerweile veränderten Rechtslage. Die Gemeindemitarbeiterin ist froh, „dass nun der Argumentation aus dem Schalksmühler Rathaus doch gefolgt wird“.

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