Kunstrasen in Kuhlenhagen

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Jörg Schönenberg rechnet damit, dass der Betrieb im Höhengebiet erst 2014 beginnen kann. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ In einer nichtöffentlichen Sitzung haben sich die Schalksmühler Sportvereine am Mittwochabend für einen Kunstrasenplatz in Kuhlenhagen ausgesprochen.

Dies bestätigte Bürgermeister Jörg Schönenberg am Donnerstag im Gespräch mit unserer Zeitung. Wie es mit dem Jahnplatz langfristig weitergeht, ist fraglich.

„Die Sportvertreter wollten vor allem eine schnelle Lösung“, sagte Schönenberg. Daher hätten sich die Sportvereine sowie der Gemeindesportverband mehrheitlich für Kuhlenhagen ausgesprochen. Nun soll die konkrete Planung begonnen sowie Verhandlungen mit dem Besitzer des Spielfeldes – dem Tus Lindscheid-Heedfeld – weitergeführt werden. Schönenberg rechnet damit, dass der Betrieb im Höhengebiet allerdings erst 2014 beginnen kann. „Und das, wenn alles optimal läuft. Es muss schließlich nicht nur der Belag ausgetauscht werden, sondern auch der Sanitärbereich hergerichtet werden.“

Ob auf Dauer von Seiten der Gemeinde zwei Sportanlagen – Kuhlenhagen und der Jahnplatz – betrieben werden können, vermochte Schönenberg noch nicht zu sagen. „Das wäre Spekulation. Fest steht aber, dass der Platz in Kuhlenhagen so konzipiert wird, dass alle Optionen vorhanden sind.“ Soll heißen: Die Möglichkeit für eine Laufbahn, ein Sprungfeld und andere Vorrichtungen sollen geschaffen werden. Was, wann und wie allerdings gebaut wird, soll nach einer „sauberen Kostenaufstellung“ entschieden werden.

Während der Sitzung sprachen die Vertreter der Sportvereine, der Politik und der Verwaltung auch über alternative Ideen. So stand im Raum, einen neuen Standort zu suchen, um dort eine neue Anlage zu errichten. „Die Beteiligen waren sich einig, dass es darum geht, möglichst schnell eine Lösung zu finden. Daher wollen sie lieber die vorhandenen Strukturen in Kuhlenhagen.“

Eine weitere Idee war, mit Nachbarkommunen zu kooperieren und vorhandene Kunstrasenplätze zu nutzen. So soll die Zeit bis zur Fertigstellung der Anlage in Kuhlenhagen durch Trainings- und Spielzeiten auf benachbarten Kunstrasenplätzen überbrückt werden.

„Die Gemeinde wird Anfragen in Halver und Lüdenscheid stellen. Mögliche Kosten, die für die Nutzung entstehen, würde dann die Gemeinde tragen. Das zeigt, dass wir hinter dem Sport stehen“, meinte Schönenberg. ▪ Matthias Clever

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