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Verein im MK macht sich Sorgen um die Zukunft

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Von: Monika Salzmann

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In Sorge:Uwe Giese (1. Vorsitzender) und seine Stellvertreterin Isabella Bliewernitz würden sich über Verstärkung und tatkräftige Mithilfe jüngerer Mitglieder freuen.
 Awo Schalksmühle
In Sorge: Uwe Giese (1. Vorsitzender) und seine Stellvertreterin Isabella Bliewernitz würden sich über Verstärkung und tatkräftige Mithilfe jüngerer Mitglieder freuen. © Salzmann, Jakob

Vereine im MK konnten durch die Corona-Pandemie ihre Arbeit lange nicht ausführen. Jetzt geht es wieder los, darüber freuen sich die Verantwortlichen. Sie schauen aber auch mit Sorge in die Zukunft.

Schalksmühle – Das Vereinsleben der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Schalksmühle kommt nach langer Corona-Pause allmählich wieder in Schwung. Doch ein Blick in die Zukunft macht den Vorsitzenden Sorgen.

Das monatliche Frühstück in den Räumen des Feuerwehrgerätehauses an der Volmestraße, das unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ steht, hat wieder begonnen. Ebenso das wöchentliche Treffen der Mittwochsgruppe, die in lockerer Runde zum Kaffeekränzchen und Plaudern über Gott und die Welt zusammenkommt, und das regelmäßige Treffen der Kreativgruppe, die sich montags zum gemeinsamen Handarbeiten trifft.

Ich möchte etwas machen, aber ich habe keine Leute.

Uwe Giese, Vorsitzender der Awo

Dennoch machen sich Uwe Giese, 1. Vorsitzender, und seine Stellvertreterin Isabella Bliewernitz Sorgen um die Zukunft des Vereins. „Ich möchte etwas machen, aber ich habe keine Leute“, sagt Uwe Giese. Zwar sei es gelungen, über die OGS-Arbeit an der Primusschule und der Grundschule Spormecke jüngere Mitglieder zu gewinnen, allerdings komme von den Jungen niemand zu Veranstaltungen oder helfe mit. Wie er sagt, würde er gerne auch für jüngere Mitglieder etwas anbieten, aber dazu müsste er wissen, was gewünscht wird. „Es kommt keine Rückmeldung.“ Der Vorstand würde sich freuen, wenn sich daran etwas ändern würde und sich Jüngere mit Ideen in die Vereinsarbeit einbrächten.

Awo-Ortsvereins, Schalksmühle
Die Kreativgruppe des Awo-Ortsvereins hat ihre regelmäßigen Montagstreffen im Feuergerätehaus wieder aufgenommen. © Salzmann, Jakob

Das Durchschnittsalter der derzeit 56 Mitglieder liegt bei 72 Jahren. Uwe Giese selbst kam durch seine Eltern zum Verein. Als die damalige langjährige Vorsitzende Eleonore Zumdick einen Schriftführer suchte, erklärte er sich zur Übernahme des Amtes bereit. Mittlerweile ist er selbst Ortsvereins-Vorsitzender. Isabella Bliewernitz, die selbst zu den Jungen im Verein zählt, machte durch das monatliche Frühstück und mehr noch den Tanztee, der ihr vor Corona stets sehr viel Spaß machte, mit dem Ortsverein Bekanntschaft. „Isabella hat ein Händchen für’s Dekorieren“, weiß Uwe Giese, der seiner Stellvertreterin seither bei den jahreszeitlichen Festen, mit denen er im kommenden Jahr wieder starten möchte, allen denkbaren Freiraum lässt.

Mehrfache Veranstaltungen geplant

Mehrfach bietet sich in den kommenden Wochen Gelegenheit, den Ortsverein näher kennenzulernen. Am 13. November und 11. Dezember – jeweils von 9 bis 10.30 Uhr – deckt die Awo in ihren Räumen im Feuerwehrgerätehaus den Frühstückstisch. Durch die Pandemie ist die Zahl der Teilnehmer, die zuletzt am Frühstück teilnahmen, etwas kleiner geworden. „Beim letzten Mal waren 25 Leute da. Die Stammkunden sind geblieben.“ Es gilt die 3G-Regel. Anders als früher – Corona geschuldet – gibt es jetzt am Büfett keine Selbstbedienung mehr. Als Helferinnen sind dem Vorstand Klaudia Gogolin und Margit Potrafke, verstärkt durch Roswitha Scholz als Springerin, geblieben.

Da der Kreativkreis durch Corona keine Gelegenheit hat, seine feinen Handarbeiten bei Weihnachtsmärkten wie dem Heedfelder Weihnachtsmarkt zu verkaufen, soll es am 8. Dezember (14 bis 18 Uhr) vor Ort einen Tag der offenen Tür geben. Neben der Handarbeitsgruppe machen auch Isabella Bliewernitz mit ihrer selbstgefärbten Wolle und Deko.

Gemeinsam mit seinem Neffen Timo möchte Uwe Giese im Dezember überdies einen Handynachmittag für alle, die Fragen rund ums Handy haben, anbieten. Zudem soll es eine kleine interne Weihnachtsfeier geben. „Weil das Team so klein ist“, werden die anstehenden Termine künftig nur noch quartalsweise und nicht mehr jährlich bekannt gegeben. „Ich möchte Anfang/Mitte Februar wieder mit einem Winterfest anfangen“, sagt Uwe Giese. Wenn möglich, sollen auch die Fahrten im Frühjahr wieder mit einer Spargelfahrt starten. Die Jahreshauptversammlung soll am 12. Januar (15 Uhr) stattfinden.

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