Weiter Ärger um Hundekot im Volmepark

Hinweisschilder im Volmepark weisen darauf hin, dass Hunde in den Spielbereichen verboten sind. - Archivfoto: Kannapin

Schalksmühle - „Wir dachten bisher, die Schalksmühler können Schilder lesen und haben ausschließlich auf die Eigenverantwortung gesetzt. Das wird sich ab sofort ändern“, sagt Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter technisches Bauamt der Gemeinde, merklich verärgert.

Künftig sollen Mitarbeiter des Ordnungsamtes und weitere Mitarbeiter der Gemeinde verstärkt die Beachtung der Hundeverbotszonen im Volmepark kontrollieren, nachdem Bechtel und Mitarbeiter des Bauhofes bei einem Kontrollgang durch den Park in dieser Woche einmal mehr einige „Tretminen“ entsorgen mussten.

Seit der Eröffnung des Volmeparks im Sommer sorgt die Hunderegelung für Diskussionen bei den Schalksmühlern. Im Bereich der Treppenanlage an der Volme und an den Sitzsteinen sind Hunde – wenn sie an der Leine geführt werden – erlaubt, im Spielbereich dagegen nicht. „Das ist aber nicht nur in Schalksmühle so, sondern auf jedem Spielplatz in Deutschland. Für diese Bereiche gelten schärfere Vorschriften“, sagt Bechtel. Sollte Hundekot beispielsweise in den Spielsand gelangen und einige Tage nicht entfernt werden, könnte aufgrund der Fäkalbakterien ein Teil- oder Komplettaustausch des Sandes notwendig werden, erklärt Bechtel.

Schilder weisen auf Regelungen hin

An den Parkeingängen weisen Schilder auf die Regelungen bezüglich der Vierbeiner hin. „Zudem haben wir extra an den Spielbereichen noch einmal Schilder aufgestellt“, so Bechtel.

Bisher habe das Ordnungsamt keine Kontrollgänge durch den Park unternommen. „Nun werden wir aber verstärkt vor Ort sein“, kündigt Bechtel an. Welche Sanktionen die Nicht-Einhaltung der Hundezonen oder Hundekot im Park künftig nach sich ziehen werden, konnte Bechtel gestern noch nicht sagen. Im Ordnungsamt liefen die Gespräche über das jeweilige Strafmaß noch.

Mit den Ordnungsamts-Streifen hofft Ralf Bechtel das Hundekot-Problem in den Griff zu bekommen, appelliert zugleich aber weiterhin an die Vernunft der Hundebesitzer: „Ein Hund fühlt sich im Wald ohnehin viel wohler als auf einem Spielplatz.“

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