Ersatzneubau

Neuer Funkmast kommt 2018

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Schalksmühle - Der Ersatzneubau des Funkmasts der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) im Bereich der Straße „Am Mathagen“ – unmittelbar neben dem jetzigen Funkmasten – soll Anfang 2018 erfolgen, sobald es die Witterung zulässt.

Der neue Mast soll eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Gemeindegebiet ermöglichen. Der Bau beginnt wohl im ersten Quartal nächsten Jahres, teilte die DFMG in dieser Woche auf Anfrage unserer Zeitung mit. „Die Planung für den Ersatzneubau ist bei uns fast abgeschlossen. Die Baugenehmigung des Märkischen Kreises liegt seit längerer Zeit vor“, hieß es von Seiten des Unternehmens. 

Der Ersatzneubau ist laut DFMG erforderlich, weil bei verschiedenen Mobilfunkanbietern der Wunsch bestehe, neben dem klassischen GSM-Handynetz in Schalksmühle künftig unter anderem auch den LTE-Dienst, der schnelles Internet für mobile Endgeräte zugänglich macht, anzubieten. Weil der jetzige Mast aber statisch ausgelastet sei, könnten die dafür notwendigen technischen Anlagen nur an einen Neubau montiert werden. 

Den Weg frei gemacht für den neuen, rund 30 Meter hohen Masten auf einem Grundstück hinter den Häusern 31 bis 33 hatte der Gemeinderat im September vergangenen Jahres mit einem einstimmigen Beschluss zur Änderung des Bebauungsplans Mathagen für das Grundstück neben dem jetzigen Funkturm, um dort als nun „allgemeines Wohngebiet“ auch einen solchen Masten errichten zu dürfen.

Bauzeit von rund drei Monaten 

Die DFMG geht bei günstiger Witterung von einer Bauzeit von rund drei Monaten aus. „Wenn das Fundament gelegt ist, geht der Rest relativ schnell, weil der Mast in einem Stück angeliefert wird“, teilte das Unternehmen mit. Sobald der Ersatzneubau fertiggestellt ist, werde die Mobilfunktechnik montiert. „Dabei können wir einen Teil der Technik von dem alten Masten, müssen aber auch ganz neue Elemente montieren“, so die DFMG. 

Bis dieser Prozess abgeschlossen und der Ersatzneubau –wahrscheinlich noch 2018 – in Betrieb genommen werden kann, werden beide Masten für einen Zeitraum von etwa einem halben Jahr nebeneinander stehen. Anschließend soll unmittelbar mit der Demontage des alten Funkturms begonnen werden. 

Grenzwerte bei Strahlung eingehalten

Die Strahlenbelastung im Umfeld des neuen Funkturms werde zwar eine andere sein als vorher, hatte ein DFMG-Mitarbeiter bei einer Gemeinderatssitzung im Juli vergangenen Jahres gesagt (wir berichteten), aber alle Grenzwerte würden eingehalten.

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