Zwei neue Projekte

Straßenbeleuchtung: Zwei Pilotprojekte starten

+
Enervie plant umweltfreundlichere Straßenbeleuchtung in Schalksmühle.

Schalksmühle - An zwei Straßen der Gemeinde sollen neue Technologien bei der Beleuchtung erprobt werden.

Die Pilotprojekte, die an der Klagebach und der Eichendorffstraße vorgesehen sind, sollen in Kürze beginnen. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung in Schalksmühle auf sparsamere LED-Lampen ist über mehrere Jahre angelegt. Insgesamt wurden und werden 1850 Leuchten ausgetauscht, was noch bis ins kommende Jahr dauern werde, sagt Enervie-Sprecher Andreas Köster. Derzeit würden im Bereich Strücken circa 25 Leuchten sowie mehrere Masten ausgetauscht. 

Neben diesem Dauerprojekt sind in Schalksmühle allerdings auch zwei Sonderprojekte geplant, über die auch schon am Montag im Bau- und Planungsausschuss berichtet wurde. „Im Bereich Klagebach geht es um ein Lichtmanagementsystem, das wir beginnen zu testen“, sagt Köster. 

Dimmbares Licht möglich

Wie man es aus dem Haushaltsbereich kenne, habe man mit diesem System auch bei der Straßenbeleuchtung die Möglichkeit, das Licht zu dimmen. „Ab bestimmten Uhrzeiten, also etwa spät in der Nacht, wenn kaum noch jemand unterwegs ist, kann man die Lichtintensität etwas runterdimmen“, sagt Köster. Das bringe verschiedene Vorteile mit sich. Erstens sinke der Energieverbrauch und zweitens wolle man so feststellen, ob die Leuchten infolgedessen auch langlebiger sind und sich so die Wartungsintensität ändert. 

Im zweiten Projekt geht es um einen Fußweg zwischen der Eichendorffstraße und der Straße Rotthausen, der zum Teil über eine Wiese führt. „Wir haben ihn als Pilotprojekt ausgeguckt, um ein sensorgesteuertes Licht zu testen“, sagt Köster. 

Bewegungsmelder an der Laterne

Über eine Art Bewegungsmelder soll das Licht nur dann angeschaltet werden, wenn jemand diesen Weg benutzt. Gerade nachts, wenn nur wenige Leute oder niemand dort unterwegs ist, bleibt das Licht folglich aus. Auch hier gehe es um die Energieeinsparung. „Das Licht brennt nur dann, wenn es benötigt wird, man könnte es als bedarfsgerechte Beleuchtung bezeichnen.“ 

Als positiven Nebeneffekt werde zudem etwas für den Umweltschutz getan. „Insbesondere Insekten werden oft vom Lichtschein angezogen und verenden dann darin.“ Das würde minimiert, wenn das Licht weniger brennt. Zudem müssten dann die Lampen nicht so häufig gesäubert werden. Hauptaspekt sei aber die Beleuchtung nach Bedarf, betont Pressesprecher Andreas Köster. 

Arbeiten beginnen bald

Die Arbeiten für beide Pilotprojekte haben noch nicht begonnen, das soll in Kürze der Fall sein. In der Folge werde das Unternehmen Enervie die Projekte beobachten und analysieren. Möglicherweise könnte die getestete Technik in einem nächsten Schritt auf andere Bereiche ausgeweitet werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.