Umrüstung der Straßenlaternen in Schalksmühle

Baustelle in Ramsloh: Eng für Autofahrer

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An einer Mittelinsel in Ramsloh ist die Regelung des Verkehrs durch eine Baustellen-Ampel nötig. Der Grund: Enervie kümmert sich um die Umrüstung der Straßenlaternen und gewährleistet so die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.

Schalksmühle - In Ramsloh ist es derzeit eng für Autofahrer. Grund dafür ist eine Baustelle von Enervie. Diese stellt seit einiger Zeit in ganz Schalksmühle die Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Lampen um.

An der Straße Ramsloh sollen laut Andreas Köster, Pressesprecher von Enervie, insgesamt 60 Masten erneuert werden. Die Arbeiten vor Ort übernimmt das von Enervie beauftragte Unternehmen SPIE SAG aus Wuppertal. 

Im Moment arbeitet dieses allerdings an einer Stelle, wo durch die Mittelinsel eine Baustellenampel nötig ist. „Ohne Ampel wäre das auch aus Sicherheitsgründen nicht möglich“, erklärt Andreas Köster. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Ampelanlage bis zum Ende der Woche wieder abgebaut werden. „Das schöne Wetter kommt uns dabei zugute, wir werden ordentlich vorwärts kommen“, sagt Köster. 

Die gesamte Maßnahme in Ramsloh soll bis Ende der ersten Oktoberwoche abgeschlossen sein. „Dann ist dieser Abschnitt lichttechnisch erneuert.“ Bis dahin kann es für die Anlieger allerdings immer mal wieder zu Verkehrsbehinderungen kommen, wenn zum Beispiel Gerätschaften die Straße verengen. 

Alte Lampen zum Teil mit Quecksilber 

Der Leuchtmittel-Austausch in Ramsloh ist Teil einer großen Maßnahme. „In Schalksmühle sind unterschiedliche Lampen älteren Datums, zum Teil mit Quecksilber, verbaut. Die LED-Lampen haben weniger Watt und dadurch weniger Verbrauch, aber trotzdem eine ähnliche Leuchtkraft wie die alten Lampen“, erklärt der Enervie-Pressesprecher. 

Das Unternehmen gehe durch Herstellerangaben davon aus, dass die Lampen die nächsten 15 bis 20 Jahre halten sollte. „Das ist natürlich immer ein theoretischer Wert“, schränkt Köster ein. 

Die Maßnahme in Schalksmühle hat Enervie vor einigen Jahren begonnen und bereits eine Reihe von Bereichen erneuert. „Wir haben vielleicht grob die Hälfte geschafft“, sagt Köster, in diesem Jahr könne der Austausch aller Lampen allerdings nicht beendet werden. „Das muss zeitlich und arbeitstechnisch passen. Der Dienstleister muss ja auch Zeit haben“, sagt Andreas Köster.

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