Umgestaltung der Kreuzkirche

Fenster-Galerie soll neugierig machen

Dritte Orte Schalksmühle Kreuzkirche
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Die Umwandlung der Kreuzkirche in einen Dritten Ort hat begonnen. Anja Wolf, Karin Brauckmann, Kerstin Busse und Astrid Frevel – Letztgenannte bilden das Dreierteam Fenstergestaltung – hoffen auf rege Beteiligung der Bevölkerung.

Schalksmühle – „Jeder, der sich beteiligen möchte, kann mitmachen.“ Für eine geplante Fenster-Galerie während der Umbauphase der Kreuzkirche Am Mathagen erhofft sich das Dritte-Orte-Team breite Unterstützung aus Reihen der Bevölkerung.

Konkret geht es um die Fenster zur Straßenseite Am Mathagen, die thematisch gestaltet werden sollen. Große bunte Fragezeichen an den Fenstern machen neugierig auf die Aktion. Worum es geht, erläuterten Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bildung, Kultur und Sport bei der Gemeinde Schalksmühle, und das Dreierteam für die Fenstergestaltung – bestehend aus Kerstin Busse, Karin Brauckmann und Astrid Frevel – bei einem Ortstermin.

Mit einem Augenzwinkern nennen sich die drei Frauen die „Damen von der Fensterfront.“ Wie Anja Wolf ausführt, geht es bei der geplanten Aktion darum, die Bürger bei der Umgestaltung der Kreuzkirche in einen Dritten Ort so früh wie möglich mit ins Boot zu holen. Die Fenster am früheren Gemeindesaal sollen zu einem Anziehungspunkt werden. Anliegen ist es, den Verwandlungsprozess von der Kirche zum Kulturort für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen, Neugierde zu wecken und gleichzeitig zum Mitmachen zu ermuntern. Aus diesem Grund wurden bereits Kitas, Schulen und Vereine, deren Adressen im Verteiler der Gemeinde Schalksmühle hinterlegt sind, angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Darüber hinaus kann sich jeder, der möchte, beteiligen – ob Jung oder Alt, einzeln oder als Gemeinschaft.

Große Fragezeichen an den Fenstern zur Straßenseite Am Mathagen machen auf die Aktion „Fenster-Galerie“ aufmerksam. In den kommenden Monaten sollen die Fenster während der Umbauphase der Kirche in einen Dritten Ort thematisch gestaltet werden.

Thematisch soll es im Verlauf der kommenden Wochen und Monate um die Themen Frühling – Blumenwiese, Baustelle, die eigenen Talente, Musik, Theater, Gastronomie und Essen, Sport, die örtlichen Vereine und die Bedeutung von Begegnung gehen. Nachdem die derzeit sichtbaren Fragezeichen an den Fenstern in Ausrufezeichen (Hier passiert etwas!) übergegangen sind, soll es unter der Überschrift „Hier wächst was…“ um Frühling und Blumenwiesen (Kalenderwochen 20 bis 22) gehen. Abgabetermin hierfür ist die 19. Kalenderwoche.

„Hier verändert sich was…“ (Baustelle) heißt es dann in den Kalenderwochen 23 bis 25. Dies setzt sich fort, bis am Ende eine Zusammenfassung aller Themen zum neuen Begegnungs- und Kulturort steht. Wer mitmachen möchte, kann sich ein oder mehrere „Tickets“ zur Fenstergestaltung ziehen und sich über das Jugendzentrum und Kerstin Busse unter Rufnummer 0 23 55/25 75 oder per E-Mail kontakt@jz-sm.de dazu anmelden. Das Thema selbst können die Teilnehmer nach eigenen Ideen umsetzen. „Wir sind da ganz offen“, sagt das Dritte-Orte-Team. Gemalte Bilder, die mindestens eine Größe von DIN A3 haben sollten, Gebasteltes aus Tonkarton, Fotografien oder andere kreative Ideen zur Fenstergestaltung sind gefragt.

Insgesamt geht es um sieben große Fenster und 14 Meter Galerie-Länge. Die ersten Meter sind bereits vergeben. Mit von der Partie sind unter anderem die DRK-Kita Am Mathagen, die Kita Wansbeckplatz und die Primusschule mit der Gruppe der Füchse. Abgegeben werden können die Ausstellungsstücke im Jugendzentrum (werktags zwischen 12 und 19 Uhr) oder nach Absprache vor Ort.

Wie Anja Wolf erläutert, soll es darüber hinaus, sobald die Homepage Dritte Orte fertiggestellt ist, auch ein Online-Kulturangebot geben. Wer ein Musikinstrument spielt, singt, ein Gedicht vortragen möchte, rappt, tanzt oder sonst künstlerisch aktiv ist, kann sich dann in der Kreuzkirche filmen lassen und sein Können zeigen. „Die Clips werden wöchentlich online gestellt.“ Auch eine Mediathek ist angedacht.

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