Vorzeigeprojekt Primusschule: Hier soll in den Sommerferien gebaut werden

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Die Außenanlage der Primusschule soll in den Ferien umgestaltet werden.

Schalksmühle - Wenn es nach den Wünschen der Gemeindeverwaltung geht, dann sollen die Arbeiten im Zuge der Gestaltung der Außenanlage der Primusschule Ende des Jahres fertig sein. Damit das auch gelingt, soll in den anstehenden Sommerferien auf dem Gelände einiges in Angriff genommen werden.

In der vergangenen Woche war die sogenannte Submission der Angebote, also das Öffnen und Vorlesen der eingegangenen Reaktionen der Baufirmen auf die öffentliche Ausschreibung der Umgestaltungsmaßnahmen, teilt Ralf Bechtel, Leiter des Technischen Rathauses auf Anfrage unserer Zeitung mit. Er geht davon aus, dass in der kommenden Woche im Rahmen des Vergabeausschusses am Donnerstag, 11. Juli, die entsprechenden Aufträge vergeben werden. 

Es ist schon eine ganze Menge, die das dann beauftragte Unternehmen leisten muss. Die Planung, die bereits vor längerer Zeit mit der Schulleitung der Primusschule abgesprochen wurde und in der viele Wünsche der Schüler auch Berücksichtigung gefunden haben, sieht vor, dass zunächst die Gestaltung des Schulhofs am Neubau ansteht. Außerdem sollen Oberflächen im Umfeld des Gebäudes erneuert werden, da diese teilweise alt sind oder durch die Bauarbeiten Schaden genommen haben. 

Ruhebereich für die Schüler

Die bereits existierende Schulhoffläche soll asphaltiert und mit breiten Pflasterbändern abgegrenzt, ein Ruhebereich für die Schüler mit Bänken unter Dachplatanen eingerichtet, eine Sitzmauer am Fuß der Böschung zur Straße Löh aufgebaut und ein Treppenaufgang zur Straße Löh am Standort der Müllbehälter der Mensaküche errichtet werden. 

In der Umlage soll die Zufahrt für die Feuerwehr durch Asphaltbelag befestigt, der Asphalt im Bereich des Primusturms erneuert, Pflasterbelag zwischen Primusturm und Haus 2 gelegt und zwei Tischtennisplatten aus dem Bestand auf der Fläche hinter dem Primusturm aufgestellt werden. Zudem soll eine Hangrutsche von der Ebene der unteren Feuerwehrumfahrt zur Ebene des Kunstrasenfeldes installiert, eine Treppe von der Ebene der unteren Feuerwehrumfahrt zur Ebene des Kunstrasenfeldes gebaut und die Rampe zum Haupteingang aus Betonverbundstein neu gepflastert werden. 

Entwicklung der Ausschreibung

Die Umlage der Schule soll auch bepflanzt werden, wobei letzte Arbeiten sich hierfür bis in den frühen Winter hinziehen können, so die Verwaltung. Vorgesehen sind Bäume, kleinkronige Hochstämme, Bodendecker, Rosen und dekorative Hainbuchenhecken sowie nutzbare Rasenflächen. Bei aller Planung gab Bürgermeister Jörg Schönenberg bereits vor längerer Zeit zu Bedenken, dass man die Entwicklung im Zuge des Ausschreibungsverfahrens abwarten müsse. Sollte dort etwas anders laufen als geplant, könnte sich der Zeitplan auch verschieben. Auch der Preis spiele eine große Rolle. 

Die erwarteten Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 580 000 Euro – 370 000 Euro für den Tiefbau und 210 000 Euro für den Landschaftsbau. Die Mittel sind bereits im Vorfeld im Gemeindehaushalt eingeplant worden. Ob weitere Vorschläge in die Gestaltung einfließen können, wird bei einer Sondersitzung des Schulausschusses am 19. August, ab 16 Uhr, entschieden.

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