Transformatoren-Tausch nur mit Schwertransport

Bereits im März tauschte ein Unternehmen im Auftrag der Mark-E einen Transformator.

SCHALKSMÜHLE ▪ Um das Versorgungsnetz auf einen neueren technischen Stand zu bringen und auch weiterhin eine sichere und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit Strom zu gewährleisten, lässt die Mark-E im Umspannwerk Schalksmühle zwei Transformatoren tauschen. Nachdem bereits am 18. und 19. März der erste Transformator erneuert wurde, erfolgt nun ab Mittwoch, 14. April, der Austausch des zweiten Transformators.

Die Mark-E investiert nach eigenen Angaben rund 1,2 Millionen Euro „zur Sicherung und Modernisierung ihres Hochspannungsnetzes“. Neben einer verbesserten technischen Ausstattung und höheren Leistungsfähigkeit wird das Unternehmen nach dessen Auskunft gleichzeitig den an diesen Transformatoren erforderlichen Wartungsaufwand in Zukunft spürbar senken können.

Der erste von zwei bislang im Umspannwerk Schalksmühle in Betrieb befindlichen Transformatoren ist zu Reservezwecken bereits ins Umspannwerk nach Hagen-Haspe transportiert worden. Nach der Demontage erfolgt der Abtransport eines weiteren alten Transformators mit einer elektrischen Leistung von 31,5 Megavoltampere (MVA) vom Umspannwerk Schalksmühle zur Verschrottung durch ein Entsorgungsunternehmen nach Coesfeld am späten Mittwochabend. Der zweite neue Transformator mit einer Leistung von 40 MVA wird am frühen Freitagmorgen, 16. April, in Schalksmühle eintreffen und anschließend eingebaut.

Da die hiermit verbundenen Schwertransporte jeweils in den Nachtstunden erfolgen, wird auf dem Weg von Schalksmühle über Heedfeld zur Autobahn 45, Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord, am 14. April beziehungsweise in umgekehrter Richtung am 16. April nur punktuell mit kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen zu rechnen sein. Die Maßnahme ist mit den zuständigen Behörden der Gemeinde Schalksmühle und der Stadt Hagen sowie der Polizei abgestimmt.

Die Mark-E bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die im Zuge der Schwertransporte entstehenden Beeinträchtigungen.

Die Mark-E versorgt in Hagen und der Märkischen Region mehr als 500 000 Einwohner mit Strom. 27 Umspannwerke dienen als zentrale Einspeiseknotenpunkte im rund 200 Kilometer langen Hochspannungs-Freileitungsnetz. Die hier installierten Transformatoren sorgen dafür, dass der Strom von der Hoch- auf die Mittelspannungsebene von 10 kV (10 000 Volt) heruntergespannt wird. Über ein Kabelnetz von rund 7700 Kilometern Länge und zahlreiche 10-kV-Stationen gelangt der Strom schließlich auf Niederspannungsebene von 400 Volt beziehungsweise 230 Volt zum Endverbraucher.

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