Neue Gesichter im Ganztag der Primusschule

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Das veränderte Team des SOS Kinderdorfs Sauerland in der Primusschule: (von links) Cäcilia Hennig, Ute Sailer, Labiba Dylas, Sinah Weiland, Bianca Jahnel, Mirella Milischewski, Nurcan Arikan, Roman Kühler

Schalksmühle - Die Ganztagsbetreuung an der Primusschule bleibt in Bewegung – nachdem vor kurzem Ute Sailer als neue Fachkraft für Verwaltung und Organisation vorgestellt wurde, gesellen sich nun abermals neue Gesichter zu dem Team des SOS Kinderdorfs Sauerland, das Träger der Ganztagsbetreuung an der Primusschule ist.

Seit dem 1. Januar gehören Mirella Milischewski und Cäcilia Hennig zum Team. Milischewski ist gemeinsam mit Maria Lasartzik als Lerngruppenleitung der „Elefanten“ beschäftigt, Hennig ist ausgebildete Erzieherin, die ihr duales Studium im Ganztag absolviert. Sie studiert soziale Arbeit mit Schwerpunkt auf Armut und Migration in Dortmund. 

Gemeinsam verstärken sie das Team um Labiba Dydas, Leiterin des erzieherischen Bereichs im Ganztag vom SOS Kinderdorf, Erzieherin Sinah Weiland, die Ergänzungskräfte im Halbtag Bianca Jahnel und Nurcan Arikan sowie den Mitarbeiter Roman Kühler, der die sportlichen AGs leitet und Psychologie studiert. 

„Uns ist es wichtig, dass die Kinder individuell gefördert werden“, sagt Labiba Dydas. Die Erzieher arbeiten in Kooperation mit den Lehrern, im Unterricht ist jeweils einer der beiden Professionen mit dabei. „Wir betreuen die Kinder der Stufe eins, das sind die Klassen eins bis drei“, erklärt Dydas. 

Dabei soll beim Übergang in den Nachmittag für die Schüler kein Bruch entstehen. „Wenn ich zum Beispiel sehe, dass ein Kind vormittags eine Aufgabe begonnen, aber noch nicht beendet hat, schaue ich, dass es sich dann am Nachmittag darum kümmert“, sagt Dydas. 

Die Schüler haben ein Lerntagebuch, in dem sie sich für jede Woche Ziele setzten, wie eine bestimmte Aufgabe zu erledigen oder einen Text zu lesen. Ist dieses Ziel erreicht, wird dies im Lerntagebuch von den Lehrern oder Erziehern bestätigt. 

„Es ist so, dass die Lehrer fachlich und die Erzieher sozialpädagogisch auf die Kinder einwirken“, fügt Dydas hinzu. Mithilfe von Ehrenamtlern und externen Honorarkräften können den Kindern ab und zu auch einige Highlights angeboten werden.

Vor Kurzem ist der Kontakt zu Bäckermeister Torsten Schulte aus Breckerfeld zustande gekommen, der sich bereit erklärt hat, ehrenamtlich mit den Kindern Kuchen, Stütchen oder Brot im Backhaus auf dem Schulgelände zu backen. „Ganz endgültig ist das aber noch nicht. Wir müssen noch abwarten, bis die Verwaltung der Gemeinde geprüft hat, ob alles den Sicherheitsstandards entspricht“, sagt Dydas.

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