Corona

Corona-Krise: Traditionsfeste in Schalksmühle sind in Gefahr

Traditionsfeste, Corona, Hülscheider Schützen
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Zahlreiche Traditionsfeste werden in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fallen. Ob auch das Grünkohlessen der Hülscheider Schützen nicht durchgeführt werden kann, steht noch nicht fest.

Die steigenden Infektionszahlen im Märkischen Kreis bereiten auch Gastronomen, Vereinsverantwortlichen und Firmenbesitzern mit Blick auf die traditionellen Veranstaltungen zum Jahresende Sorgen.

„Ich verspreche mir nicht viel vom diesjährigen Weihnachtsgeschäft“, sagt Bozena Faust, Betreiberin des Restaurant- und Pensionsbetriebs Zum Nöckel in Rotthausen. Sie habe viele Firmenbesitzer unter ihren Gästen. Bei diesen würde große Unsicherheit existieren, was überhaupt noch stattfinden kann. „Die Weihnachtsfeiern stehen in den Sternen.“

Anbieten könnte die Gastronomin 100 Plätze für Feierlichkeiten. Doch meist finden nur Familienfeste im engsten Kreis statt. „Man versucht, ein bisschen Normalität zu schaffen und andere Formen des Beisammenseins zu finden“, erklärt Faust.

„Hagen und Lüdenscheid sind nicht weit weg“

Pessimistisch blickt auch Holger Rutenbeck, Vorsitzender der Hülscheider Schützen, auf das Jahresende. Zwar werde auf der letzten Vorstandsversammlung in den kommenden Tagen das Thema Corona ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Und eine endgültige Entscheidung, etwa ob das traditionelle Grünkohlessen stattfinden wird, sei noch nicht gefallen. Aber aus den anderen Terminen, zum Beispiel der Nikolausfeier, „wird wohl nichts werden“, so der Vereinsverantwortliche.

„Es sieht nicht rosig aus. Wir müssen abwarten, wie sich die Zahlen entwickeln.“ In letzter Konsequenz müsse man auch beliebte Termine absagen. „Da darf es keine Diskussionen geben. Wir müssen uns an die Gesetze halten. Und Schalksmühle ist in diesem Punkt auch nicht die Insel der Glückseligkeit. Hagen und Lüdenscheid sind nicht weit weg“, betont Holger Rutenbeck.

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