„Totholz in den Fluss“

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Die Verbindung zwischen Schalksmühle und der Volme ist eine ganz enge; in diesem Fall zwischen Rathaus und Flussufer durch eine fast mannsdicke Eissäule sogar eine starre. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) soll im Volmetal unter der Maßgabe „Renaturierung der Volme“ stehen (wir berichteten). Ergänzend hat der Märkische Kreis nun mitgeteilt, dass bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag, 11. Januar, in Meinerzhagen nur Vorschläge für Maßnahmen an Volme, Ihne und Lister vorgestellt und diskutiert werden sollen – sofern sie auf dem Gebiet der Stadt Meinerzhagen liegen.

Eine Erörterung zusätzlicher Maßnahmen, die die Volme in Kierspe, Halver, Lüdenscheid und Schalksmühle betreffen, hätte insbesondere den zeitlichen Rahmen der Veranstaltung gesprengt, heißt es in der Mitteilung.

Für mögliche Maßnahmen an der Volme, die das Stadt- oder Gemeindegebiet von Kierspe, Halver, Lüdenscheid und Schalksmühle betreffen, wird es nicht vor Februar 2011 eine separate Veranstaltung im Rathaus der Stadt Kierspe geben.

Dennoch dürfte die Veranstaltung am 11. Januar aber auch für Nicht-Meinerzhagener interessant sein, denn die vorgestellte Methodik und Vorgehensweise im Hinblick auf die Umsetzungsfahrpläne wird in allen Kommunen dieselbe sein.

Aus Schalksmühler Sicht könnten Anregungen aus dem „Konzept Fließgewässer“ der Bezirksregierung interessant sein, sagte Oliver Emmerichs auf Anfrage der Redaktion. Er ist im Schalksmühler Fachbereich Bauen mit der WRRL befasst. Eine der Anregungen sieht vor, Totholz in das Gewässer einzubringen: Das reduziert die Fließgeschwindigkeit; verursacht einerseits Verwirbelungen, die den Sauerstoffgehalt erhöhen; schafft andererseits Ruhezonen, in denen sich Organismen ansiedeln können. ▪ bomi

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