„Top-Muttis“ steuern ihre Ehemänner per Handy fern

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Schön dynamisch: Drei Mütter, die per Handy acht Kinder und ihre begriffsstutzigen Ehemänner fernsteuern, machten dem Publikum viel Spaß. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Mehr als zwei Stunden lang strapazierte das Musikkabarett „Die Mütter“ die Lachmuskeln seines großen Publikums im voll besetzten Gemeindesaal der Freien evangelischen Gemeinde an der Jägerstraße.

Dank des guten Rufs, der der Gruppe vorauseilt, waren alle 270 Eintrittskarten schon seit Tagen ausverkauft. Unter den Besuchern stellte das „starke Geschlecht“ – so wie auch andernorts – eine Minderheit dar, das mangels einer „Carrera-Bahn-Ecke“ mit einschlägigen „Zeitschriften für Ehemänner“ „ruhig gehalten“ wurde.

Mit ihrem Programm „Wir meinen’s doch nur gut!“, sprechen die „Mütter“ vor allem „der besseren Hälfte der Menschheit“ aus dem Herzen. Mit dem Titelsong „1000 Sätze, die beschreiben, was man lässt und was man tut“ bringen sie alles, was die lieben Familienmitglieder nervt, zur Sprache. Mit Schlagern, Popsongs und Schnulzen wie „Eine kleine Sehnsucht braucht jeder zum Glücklichsein“ nehmen Carola Rink, Thea Eichholz-Müller und Margarete Kosse die Alltäglichkeiten des (Haus-)Frau- und Mutterdaseins auf die Schippe.

Der Abend wird zu einer Parodie auf den Mütter-Überlebenskampf, das Programm zum Balsam für die gestresste Frauenseele. Die drei Frauen, die seit 1999 als „Die Mütter“ durch die Bundesrepublik touren, greifen immer wieder Szenen aus dem Alltag einer stressgeplagten Hausfrau und Mutter mit einer gehörigen Portion Selbstironie auf. ▪ ih

Die vollständige Berichterstattung über das Gastspiel der „Mütter“ lesen Sie in der Wochenendausgabe der Lüdenscheider Nachrichten und des Allgemeinen Anzeigers Halver.

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