Tierschutzorganisation Peta reagieren auf Tierheim-Tragödie

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Die Tierschützer von Peta haben auf die Tragödie im Tierheim Dornbusch reagiert.

Schalksmühle - Am Wochenende töteten Unbekannte 37 Tauben, die im Tierheim Dornbusch untergebracht waren. Der Vorfall ging durch die Medien. Die Betroffenen suchen nun gemeinsam mit der Polizei nach den Tätern. Auch die Tierrechtsorganisation Peta sucht nach den Tierquälern.

Der Polizei zufolge brachen bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen Samstag, 10 Uhr, und Sonntag, 9 Uhr, ins Tierheim Dornbusch ein und töteten dort die Tauben. Die Mitarbeiter der Stadttaubenhilfe fanden die toten sowie mehrere schwer verletzte Tiere am Sonntagmorgen auf dem Boden des Taubenschlags vor und verständigten die Ordnungshüter. 

Polizeibehörde ermittelt weiter

Die Behörde ermittelt nun wegen des Anfangsverdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Sachbeschädigung sowie Hausfriedensbruch. Um die Suche nach den Tätern zu unterstützen, setzt Peta eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die zu ihrer Verurteilung führen, aus. Zeugen wenden sich an die Polizei in Lüdenscheid (Tel. 0 23 51/9 09 90) und können sich unter der Rufnummer 0 15 20/7 37 33 41 oder per E-Mail bei Peta melden – auch anonym. 

„Helfen sie bitte mit, diesen brutalen Angriff auf die friedvollen Tauben aufzuklären“, sagt Judith Pein im Namen von Peta. „Tiere müssen vor Übergriffen geschützt werden.“ Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

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