Tierische Helfer in der Manege

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Sarah führte das Huhn durch einen Parcours und wurde so ein Teil der Zirkusaufführung.

Schalksmühle - Das Thema „Tiergestützte Pädagogik“ stand am Wochenende im Mittelpunkt einer kleinen Aufführung des Zirkus Tipolino und des SOS-Kinderdorfs Sauerland auf dem Hof der Familie Fischer in Albringwerde.

„Das Ziel der ‘Tiergestützten Pädagogik’ ist in erster Linie die Einzelförderung, in der die Kinder durch eine gezielte Interaktion zwischen Mensch und Tier in sozial- emotionalen Kompetenzen, wie Motorik, Wahrnehmung, sowie Kommunikation geschult werden sollen“, so Erzieherin Doris Theimann. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Svea List, zwei Praktikanten und sechs Kindern hatte sie zuvor einige kleine Darbietungen eingeübt. Die Premiere dieses Programms fand in Albringwerde auf dem Hof der Familie Fischer statt und bildete den Abschluss eines Ferienprojekts. Hunde, Esel, Schafe, ein Huhn und ein Pferd waren neben den Kindern die Hauptdarsteller dieser Aufführung, die von zahlreichen Spendern, Unterstützern und den Eltern der kleinen Darsteller besucht wurde. Nach dem musikalischen Einmarsch vor das eigens aufgestellte Zirkuszelt ergriff Svea List das Wort: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung und unglaublich froh darüber, dass Familie Fischer uns so viele Möglichkeiten für unsere Arbeit gibt.“

Stefan Weisheit (r.), Bereichsleiter der „Tiergestützten Pädagogik“, bedankte sich bei Jahrespraktikantin Alina Felten (l.) mit einem kleinen Geschenk für die geleistete Arbeit.

In mehreren Zirkusnummern führten die Kinder Kira, Lisa, Sarah, Chiarra, Steffi und Anna einstudierte Kunststücke mit den Tieren auf. So liefen die Hunde einen Parcours ab, bellten Rechenergebnisse und spürten versteckte „Leckerchen“ auf. Praktikant Alex Carnochan aus London belustigte das Publikum zudem in den Umbaupausen mit verblüffenden Kartentricks.

Nach der Aufführung blieb bei Kaffee und Kuchen noch Zeit für Gespräche, in denen Mitarbeiter und Unterstützer des SOS- Kinderdorfs über ihr Projekt berichteten und die Fragen der Besucher beantworteten. „Seit ich vor mehr als einem Jahr gesehen habe, wie vertrauensvoll Chiarra mit meinem Pferd umgeht, unterstütze ich das SOS-Kinderdorf mit meinen Tieren“, so Renate Reinecke, die ihren Esel Johnny und ihr Pferd Hnokki für die „Tiergestützte Pädagogik“ bereitstellte. Von Jan Lehmann

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