Landtagsabgeordneter besucht Senioren-Union

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Thorsten Schick (links) präsentierte den Senioren eine politische Bestandsaufnahme. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Die Kriminalität in Schalksmühle nimmt immer mehr zu – das empfinden zumindest die Mitglieder der Senioren-Union so. Und so nutzen sie den Besuch ihres Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Thorsten Schick dazu, ihre Sorgen über ein schwindendes Sicherheitsgefühl zum Ausdruck zu bringen.

Die Senioren freuten sich sehr, Gelegenheit zu haben, mit Thorsten Schick über ihre Probleme diskutieren zu können. Der nahm sich viel Zeit und betonte, dass er immer gern in Schalksmühle sei, da er dort richtig politisieren könne und es stets gute Diskussionen gebe. Er bedauerte, dass sich die Senioren aufgrund der Kriminalität nicht mehr sicher fühlen in der Gemeinde, und versprach, sich über die Verteilung von Polizeibeamten zu informieren und sich zu bemühen, für mehr Polizeipräsenz in Schalksmühle zu sorgen.

Auch der Plan von SPD und Grünen, den Amtseid für Regierungsmitglieder in Nordrhein-Westfalen zu ändern und die Worte „dem Wohle des deutschen Volkes“ aus der Landesverfassung zu streichen, sorgte für Gesprächsstoff. Sowohl die Senioren als auch Thorsten Schick stimmten darin überein, dass diese Änderung nicht gut sei.

Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende war jedoch nicht nur zum Diskutieren nach Schalksmühle gekommen. In einem kleinen Referat präsentierte er seinen Zuhörern eine politische Bestandsaufnahme. Dabei lobte er unter anderem die Arbeit von Kanzlerin Angela Merkel. Zudem hob er die Position Südwestfalens hervor: „Südwestfalen ist nicht mehr nur als Erholungsregion bekannt, sondern als Industriestandort“. Um das aufrecht halten zu können, sei insbesondere eine gute Infrastruktur mit ordentlichen Straßen notwendig. Auf die hiesige Region bezogen bedeute das vor allem, dass der Ausbau der A 45 mit den dazugehörigen Arbeiten an den Brücken zügig vorangehen müsse, da Produkte sonst auf eine Irrfahrt durch NRW geschickt würden, und nicht so zielsicher zu den Häfen in Rotterdam und Amsterdam transportiert werden könnten. Das könnte sich negativ auf den Industriestandort auswirken.

Nach dem Diskussionsnachmittag mit Thorsten Schick steht nun am 19. März ein Besuch im Kreishaus Lüdenscheid auf dem Programm der Senioren-Union. Begleitet wird die Gruppe dabei von Landrat Thomas Gemke. ▪ Jana Peuckert

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