Teufelchen in der Bütt

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Karneval macht in jedem Alter Spaß, davon sind diese drei sicherlich überzeugt.

Schalksmühle - Eine Superman-Familie, ein Bierfass und eine Badeente wurden am vergangenen Samstagabend im Gemeindesaal von St. Thomas Morus zu den originellsten Kostümen gekürt. Dorthin hatten die Frauen des Midlife-Kreises zur Karnevalsfeier eingeladen.

Um 19.11 Uhr ging es los: Moderatorin Beate Thebrath eröffnete zunächst das Buffet, bevor später die bunten Vorträge der Gemeindemitglieder begannen.

Den Auftakt machte ein weibliches „Teufelchen“, welches von einem lateinischen Gottesdienst erzählte. So deutete es zur Belustigung des Publikums das Herumfuchteln des Pastors vor dem Altar als verwirrend und merkwürdig. Eine Clownin führte mit ihrem Hund einige artistische Einlagen vor. Der achtjährige Christopher Szelakowski hatte mit seinem Opa Heinz-Peter Benkert den sich immer weiter wiederholenden Sketch: „Ein Loch ist im Eimer“ trainiert. Über die Weltmeisterschaft in Brasilien und damit die deutschen „attraktiven“ Spieler, einen Pfarrer als Liebhaber, den elf aus der Glör geborgenen Tresoren und die neue Primusschule schwafelten sich die zwei Putzfrauen „Frieda und Anneliese“ in Rage, während sie symbolisch den Gemeindesaal putzten. Passend zum Weggang von Pastor Thorsten Rehberg sangen sie abschließend zusammen ironisch eine abgeänderte Version von Helene Fischers „Atemlos“ mit Zeilen wie: „Ich bin endlich weg hier, freut euch alle mit mir. Alles was ich will ist geh‘n“.

Zu einem weiteren Lied von Helene Fischer, „Fieber“, sang die zehnjährige Aida Leonie Raßmussen Playback. Sieben als Fliegenpilze verkleidete Gemeindemitglieder berichteten von Katholiken und was sie tun, der Schüler Pascal erzählte von seinen ersten sehr amüsanten Tagen an der Primusschule, inklusive Ausreden für vergessene Hausaufgaben und verschlafenen Schulstunden.

Zu Karnevalmusik und viel guter Laune feierten die rund 30 Gemeindemitglieder bis in die späten Abendstunden, eine Polonaise durch die untere Etage des Gemeindehauses durfte nicht fehlen. „Der Abend ist sehr gut gelungen“, freute sich Beate Thebrath am späten Abend. - jl

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