Zum achten Mal

Mit Technik in der Natur: Geocaching-Tour führt durch Schalksmühler Landschaft

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Der Weg ist das Ziel: Familie Bober liest den nächsten Hinweis.

Eine Geocaching-Tour der Sportverbände Schalksmühle und Halver führte insgesamt 14 Gruppen durch die Schalksmühler Landschaft und sorgte für beste Unterhaltung.

„Es ist wie in einem Escape-Room. Nur größer“ – so beschreibt Familie Bober aus Schalksmühle die Geocaching-Tour des Gemeindesportverbands Schalksmühle (GSV), des Stadtsportverbands Halver (SSV) und des Stadtmarketingvereins Schalksmühle. Zum achten Mal hatten die Verbände für den „Tag der Deutschen Einheit“ zu einer „modernen Schnitzeljagd mit Kompass und Köpfchen“ eingeladen. 

Insgesamt machten sich am oberen Parkplatz des Friedhofs Wippekühl 14 Gruppen nacheinander auf den Weg. Familie Bober wusste genau, was vor ihr liegt, denn sie nahm bereits zum vierten Mal an der Tour teil. Die drei Söhne nahmen voller Vorfreude die GPS-Geräte von Klaus-Peter Wiebusch vom GSV entgegen. Die kleinen Navigationsgeräte führten die Teilnehmer über die Route von etwa fünf Kilometern. Das Stadtmarketing Schalksmühle sponserte sie für alle Teilnehmer. Es galt, vorgegebene Koordinaten in das Gerät einzugeben, der gefärbten Strecke auf der Anzeige zu folgen und auf einen Piepton zu warten. Das akustische Signal verkündete, dass die Teilnehmer einen sogenannten „Cache“ erreicht hatten. Insgesamt mussten die Teams 14 solcher Caches auf einer Strecke entdecken. Hat es einmal gepiept, war guter Spürsinn gefragt, denn im Umkreis von fünf Metern war der nächste Hinweis auf den nächsten Cache versteckt. Und Klaus-Peter Wiebusch und sein Team machten es den Teilnehmern nicht zu leicht. Es galt, kleine Filmdosen irgendwo im Wald unter Moos oder an einem Baum befestigt zu finden. Manchmal versteckten sie sich sogar unter einem unscheinbaren Gullideckel. War das Filmdöschen gefunden, war die Freude groß und der nächste Hinweis wurde verlesen. 

Jeder Hinweis bestand aus der Nummer des Caches und der Bezeichnung des Standortes. Der Nächste wurde mitunter rätselhaft angegeben. So mussten die Teilnehmer herausfinden, dass sich hinter „Ich hau mit dem Hammer drauf“ ein Amboss in der Nähe des Bauernhauses Wippekühl verbarg. Es folgten die nächsten Koordinaten für das GPS-Gerät und ein nächster Hinweis zum Versteck. „Dass man sich bei solchen Hinweisen auch mal verläuft, ist ganz normal“, weiß Familie Bober aus eigener Erfahrung. 

Viel Spaß bei der Suche: Familie Bober mit Vertretern der organisierenden Verbände.

Doch nach zwei Stunden hatten sie es geschafft: Alle kamen wohlbehalten am Vereinsheim des Schalksmühler Turnvereins (STV) an, wo Vereinsmitglied Tanja Kozakiewicz die Abenteurer mit Grillwürstchen, Brötchen und Getränken erwartete. „Uns ist es wichtig, die Vereinsheime in die Route zu integrieren“, erklärte Wiebusch. „Die Leute sollen Halver und Schalksmühle besser kennenlernen und an Ecken kommen, die sie noch nie gesehen haben“. Traditionell findet die Tour abwechselnd in Halver und in Schalksmühle statt. „Uns ist es ein Anliegen, dass die Jugend raus in die Natur kommt. Wahrscheinlich wären die Jungs ohne unsere Aktion heute nicht zwei Stunden im Wald unterwegs gewesen. Und natürlich wollen wir Appetit aufs Geocaching machen.“

Laura Schönwies

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