Andrea Spelsberg referiert über  Zaubermittel "Superfoods"

+
Durch eine Ernährungsumstellung bekam Ernährungscoach Andrea Spelsberg ihre eigenen Beschwerden durch eine Rheuma-Erkrankung fast vollständig in den Griff.

Schalksmühle - Essen, das bereits in kleinen Mengen dafür sorgt, dass der Mensch gesund bleibt und das bestimmten Krankheiten nicht nur vorbeugt, sondern diese auch aktiv bekämpft – gibt es so etwas? Klar gibt es das, weiß Ernährungscoach Andrea Spelsberg. Die Referentin war am Donnerstag beim „Treffpunkt Frau“ im Gemeindehaus Heedfeld zu Gast und berichtete den zahlreich erschienenen Damen über ihre Erfahrungen mit so genannten „Superfoods“.

Vor einigen Jahren erkrankte Andrea Spelsberg an Rheuma. Viele Ärzte verschreiben in solchen Fällen starke Medikamente wie zum Beispiel Kortison, doch ihr riet einer der Mediziner stattdessen, die Ernährung umzustellen und sich gleichzeitig zu bewegen, um die Gelenke geschmeidig zu halten.

„Einzig durch die Ernährungsumstellung verschwanden die Schmerzen nahezu völlig“, so die Referentin. Natürlich können und sollten auch gesunde Menschen die Kraft von „Superfoods“ nutzen und so zur Steigerung ihres Wohlbefindens und der Lebensfreude beitragen, stellte die Ernährungsexpertin klar. Obwohl es viele „Superfoods“ auch in den heimischen Regionen gibt, werden Lebensmittel mit einer hohen Konzentration an gesunden Inhaltsstoffen oft von weither aus dem Ausland importiert, denn die Profite mit solchen Modeprodukten sind enorm.

Andrea Spelsberg stellte einige Lebensmittel vor und hatte für die Teilnehmerinnen sowohl zubereitete Speisen als auch Produkte im Rohzustand zum Probieren im Gepäck. Da wäre zum Beispiel die Goji-Beere, die in China produziert wird und dort unter anderem zur Krebsbehandlung eingesetzt wird. Nach Deutschland kommen die vitaminreichen Beeren im getrockneten Zustand, geschmacklich einer Rosine nicht unähnlich.

Chia-Samen, gewonnen aus einer Wüstenpflanze in Mexico, haben dagegen einen höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren als Lachs oder Nüsse und können unter anderem mit Mandelmilch und Joghurt verzehrt werden. Die Acai-Beere aus Brasilien, die dort als Saft oder Püree verzehrt wird, verfügt über ein hohes Maß an Vitaminen und Mineralstoffen. Trotz des hohen Fettgehalts ist die Frucht vor allem in den USA als Schlankheitsmittel beliebt.

Aus der Maka-Wurzel, einem Gewächs aus den Anden, wird dagegen ein Pulver hergestellt, das über viele Eiweiße und Aminosäuren verfügt. In diesem Zusammenhang servierte die Referentin Maka-Muffins mit Banane. Doch um „Superfoods“ zu sich zu nehmen, braucht niemand viel Geld für Produkte auszugeben, die aus fernen Ländern kommen, denn auch in Deutschland gibt es genügend Lebensmittel, die bereits in kleinen Mengen dem Körper viele Nährstoffe zufügen. Dazu gehören unter anderem alle Beerenarten, Spinat, Broccoli, Leinsamen, Walnüsse, Kürbisse, Knoblauch und viele andere Produkte mehr, von denen die Referentin eine Auswahl vorstellte und in vielen Fällen auch Tipps für den Verzehr der Produkte gab.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare