Sturmtiefs und Winter erfordern häufige Einsätze

SCHALKSMÜHLE ▪ Die technischen Hilfeleistungen rücken in den Vordergrund. Die eigentliche Arbeit der Feuerwehrkameraden in Hülscheid, das Bekämpfen von Bränden, wurde im letzten Jahr hauptsächlich geübt. Sturmtiefs und Wintereinbrüche erforderten dagegen häufigen Einsatz.

Beim Jahresdienstappell des Löschzuges Hülscheid berichtete Löschgruppenführer Olaf Plautz von insgesamt 5052 geleisteten Stunden seiner Einheit. Von 34 Einsätzen waren beispielsweise neun Brandwachen, Hilfe bei zwei Verkehrsunfällen und auch bei vier Kleinbränden in 2010 nötig. 40 freiwillige Feuerwehrmänner und eine der stärksten Ehrenabteilungen mit 15 Kameraden zählte die Abteilung in Hülscheid zum Jahresabschluss. 337 Stunden insgesamt wurden für Fort- und Ausbildung aufgewandt. Auch ein Lehrgang für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz war dabei. Für die Fahrzeug-, Gerätehauspflege sowie Sonderdienste kamen in 2010 insgesamt 1128 Stunden zusammen, so der Bericht von Plautz.

„Ein Feuerwehrmann opfert für die Bevölkerung einen ganzen Jahresurlaub. Dafür gebührt ihnen allen der Dank der Gemeinde und natürlich von Rat und Verwaltung. Die ehrenamtliche Arbeit ist unbezahlbar“, betonte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Weiterhin lobte er die Idee von Gemeindebrandinspektor Dieter Coordt, auf der Spormecke ein Lagezentrum einzurichten. Die Umsetzung habe sich bewährt. Coordt verlas die Zahlen der Schalksmühler Einheiten insgesamt und hob die Brandschutzerziehung hervor. „Sie ist inzwischen ein elementarer Grundstein. Die Grundschüler und auch die Kindergartenkinder haben inzwischen teilgenommen. In der Verbundschule wird es eine Arbeitsgemeinschaft geben. Damit hoffen wir, dass Interesse an der Arbeit der Feuerwehr zu wecken.“ Er ehrte im Anschluss Unterbrandmeister Frank Schmermbeck für 25 Jahre Dienst in Hülscheid. Schönenberg verlieh das Ehrenzeichen in Silber sowie den silbernen Teller der Gemeinde Schalksmühle.

Udo Gesenberg wurde mit viel Dank und einem Resümee seiner Arbeit in die Ehrenabteilung überstellt. „Sein Dienst begann am 29. Januar 1983“, informierte Schönenberg. „Über ihn kann ich nur sagen: Er war stets zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Ein größeres Lob gibt es für einen Feuerwehrmann nicht.“ Seinen Dank vermittelte er mit einem Präsentkorb. Befördert wurden bei diesem Appell Christian Hagen und Marcel Wloka zum Feuerwehrmann, Dirk Kersenbrock zum Oberbrandmeister. Zudem erhielt er die Urkunde für die Lehrgangsteilnahme für Führungs- und Stablehre, für das Seminar über das Informationssystem Gefahrenabwehr NRW sowie ein Seminar über körperliche Leistungsfähigkeit. Harald Niecke nahm am Seminar für Psychosozialunterstützung teil. Michael Holfhaus hat die Truppführerfortbildung absolviert, Heiko Petzel den Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Björn Geise und Stefan Fingerhut bestanden den Funklehrgang.

Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen gemütlich aus. - jori

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