Sturm "Friederike" in Schalksmühle

Sturm "Friederike" hält Feuerwehr und Schulen in Atem

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Oft musste die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle ausrücken, um umgefallene Bäume von den Straßen zu entfernen.

Schalksmühle - Reihenweise entwurzelte Bäume, umherfliegende Äste und orkanartige Sturmböen – „Friederike“ hat gestern auch Schalksmühle erreicht. Die Schulen hatten zunächst geöffnet.

In der Grundschule Spormecke erschienen am Morgen etwa die Hälfte der Schüler zum Unterricht. 

In Schalksmühle waren insgesamt 80 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Nach der Unwetterwarnung am Vormittag wurden dann jedoch die Eltern informiert, dass die Schüler abgeholt werden könnten. Diejenigen, deren Eltern nicht sofort kommen konnten, wurden weiter in der Schule betreut. Auch der Primusschule blieben gestern etwa ein Viertel der Schüler fern. 

Die Schule führte ihren Betrieb entsprechend der Öffnungszeiten weiter, gab den Eltern aber die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Kinder abholen wollen. Die Schüler waren unterrichtlich versorgt und wurden betreut. Auch die Lehrkräfte waren alle anwesend. 

Der Sturm rief auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auf den Plan, zahlreiche umgefallene Bäume mussten von den Straßen entfernt werden. Bis 15.30 Uhr rückten die Feuerwehr zu knapp 20 Einsätzen aus.

In den vier Gerätehäusern waren jeweils 20 Feuerwehrleute in ständiger Alarmbereitsschaft. Der Meldekopf an der Spormecke war ebenfalls voll besetzt. „Normalerweise werden die Einsätze über die Kreisleitstelle abgewickelt“, sagte Gemeindebrandinspektor Olaf Bühren. Die Einsätze wurden am Donnerstag vom Meldekopf aus koordiniert.

Zur Unterstützung ging es für die Gemeindefeuerwehr auch nach Iserlohn.

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