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Straßensanierung im MK: Baustellen zum Teil auf 2022 verschoben 

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Von: Monika Salzmann

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Arbeiten beginnen am Reeswinkeler Weg.
Blick zurück: So begannen die Arbeiten am Reeswinkeler Weg. © Bettina Goerlitzer

Sieben Schalksmühler Straßen sollten eigentlich in diesem Jahr noch saniert werden – aber die Erneuerungen der Fahrbahnen verzögern sich.

Schalksmühle – Wie Bauhofleiter Christian Knaup auf Anfrage der Redaktion erklärte, sollen, sofern das Wetter mitspielt, zumindest die Maßnahmen am Reeswinkeler Weg und an der Bergstraße noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Alle anderen fünf Maßnahmen werden erst 2022 erfolgen können.

Das liege unter anderem daran, dass die beauftragte Firma Herzog erst später als ursprünglich geplant mit den Arbeiten beginnen konnte. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Unwetterkatastrophe im Juli. Denn viele Tiefbaufirmen mussten sich erst mit der Beseitigung der Hochwasserschäden befassen. Außerdem ruhten aus demselben Grund Baustellen der Versorgungsunternehmen für längere Zeit und verzögerten sich um etliche Wochen.

Planung hat sich verändert

Derzeit laufen die Arbeiten an den Randbereichen der Bergstraße. Der Verkehr wird einspurig mit einer Ampel am Baustellenbereich vorbeigeführt. Am Reeswinkeler Weg, in der Ortsdurchfahrt durch Reeswinkel, sind die Arbeiten an den Borsteinkanten und Fahrbahnrändern abgeschlossen. Anfang Dezember, in der 49. Kalenderwoche, sollen voraussichtlich die Asphaltierungsarbeiten an diesen beiden Straßen erfolgen. So sieht laut Knaup die Planung der Firma Herzog aus. Ob das realisierbar sein wird, hängt so spät im Jahr aber entscheidend vom Wetter ab. Wenn es an die Asphaltierung geht, werden sowohl in Reeswinkel als auch an der Bergstraße einspurige Verkehrsregelungen mit Ampeln nötig werden.

Im unteren Bereich der Bergstraße soll eine vierphasige Ampelanlage eingerichtet werden, die den Kreisverkehr an der Hälverstraße mit einbezieht, um einen Rückstau in den Kreisel zu verhindern.

Arbeiten zum Teil erst 2022

Knaup sagt, dass Arbeiten, die im Dezember nicht abgeschlossen werden können, wahrscheinlich erst nach dem Winter weiter fortgeführt werden können. Asphaltierungsarbeiten können bei gewissen Temperaturen nicht mehr durchgeführt werden. Darauf sind die Firmen einstellt. Folgende Maßnahmen werden sich auf jeden Fall bis ins Frühjahr verzögern: der Kiefernweg, die Straße Im Dahl von der Abzweigung zum Mühlenweg bis zur Abzweigung Philippstraße, die Worthstraße von der Bahnhofstraße aus bis zur Einmündung zum Schnurrenplatz, der Roggenhagen von der Worthstraße aus bis zum Ende der Bebauung kurz vor dem Friedhof Wippekühl und die Straße Ramsloh von der Abzweigung zum Gewerbepark bis zur Abzweigung nach Kuhlenhagen und dann bis Stallhaus. Sobald die Temperaturen es zulassen, sollen die in Angriff genommen werden. Knaup hofft, dass es zeitig im Frühjahr weitergehen kann und alle Straßen der Liste bis zum Frühsommer saniert sein werden.

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