Talbrücke Sterbecke: Erste Ausschreibung für Neubau

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Nach den vorbereitenden Maßnahmen in Form von Rodungsarbeiten und Errichtung einer Baustraße können nun weitere Schritte zum Ersatzneubau der Talbrücke Sterbecke gemacht werden.

Schalksmühle - Die ersten Anzeichen, dass sich rund um die Talbrücke Sterbecke etwas tut, sind bekanntlich seit Anfang des Jahres sichtbar. Nun werden die weiteren Schritte sorgfältig geplant und die ersten Ausschreibungen für den geplanten Ersatzneubau veröffentlicht.

Nachdem die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen im Februar an der Bundesautobahn 45 vorbereitende Fällungsarbeiten in einem Gebiet von drei Hektar Wald durchführen ließ und dabei 550 Festmeter Holz produzierte sowie eine Baustraße einrichtete, folgen in den kommenden Wochen die Ausschreibungen für die Probe-Bohrungsarbeiten, erklärt Karl-Josef Fischer, Pressesprecher beim Landesbetrieb. 

Die Talbrücke Sterbecke hält auf Dauer den Verkehrsmassen nicht mehr Stand und wird deshalb ausgetauscht.

Bei der Maßnahme soll ermittelt werden, wie der ins Auge gefasste Untergrund beschaffen ist. Das werde rund drei Wochen in Anspruch nehmen, bis die ersten Angebote eintreffen. Bis Mitte September werde es dauern, bis die Bohrungsarbeiten aufgenommen werden können. Diese werden dann voraussichtlich bis Ende des Monats laufen. 

Wenn die Messergebnisse da sind, dann wisse man auch, wie das Fundament aussehen soll. Ende des Jahres soll dann europaweit die Ausschreibung für den Bau der neuen Talbrücke erfolgen. Hier rechne man mit einer Reaktionszeit von vier bis sechs Monaten, erklärt Karl-Josef Fischer. 

51 Millionen Euro eingeplant 

Mitte 2019, also nach den Sommerferien, so hofft es Straßen.NRW, sollen dann die Errichtung der Brücke erfolgen. Für das Bauwerk, die Einfädelungsrampen und anschließende Anpassungsarbeiten plant der Landesbetrieb 51 Millionen Euro ein. Bedenken an dem Zeitplan habe man nicht. Auch Angst, dass wegen der derzeit boomenden Baubranche kein passendes Unternehmen gefunden wird, habe man nicht. 

„Kurzfristig könnte es zu einem Mangel an Fachfirmen kommen. Doch in einem Jahr werden die großen Unternehmen in Europa interessiert daran sein, dieses Projekt für sich zu sichern“, sagt er. Wenn die Bauarbeiten an der neuen Brücke abgeschlossen sind, dann soll der Rückbau des alten Bauwerks beginnen. Auch die gefällten Bäume sollen dann wieder angepflanzt werden.

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