Am 8. Mai stöbern Kinder wieder in der Welt der Erwachsenen

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Im vergangenen Jahr gingen diese drei Stöberkinder auf „Raserjagd“. Neben der Polizei waren viele andere Einrichtungen und Betriebe für die Viertklässler geöffnet. Großen Zuspruch erhofft man sich auch für die Neuauflage in 2018.

Schalksmühle - Schrauben in einer Autowerkstatt anziehen oder Vieh auf dem Bauernhof füttern sind nur zwei von zahlreichen Tätigkeiten, die Kinder beim Stöbertag am Dienstag, 8. Mai, in der Gemeinde ausprobieren können.

Sie dürfen anfassen, was sie interessiert, und ausprobieren, wie Erwachsene arbeiten. Sie dürfen fragen, damit sie verstehen, was am Arbeitsplatz alles passiert. „Kinder mischen mit“, so formulieren die Verantwortlichen des Stöbertags, von der Grundschule Spormecke und von der Primusschule in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum am Wansbeckplatz und dem Jugendamt des Märkischen Kreises, die Zielsetzung der Aktion.

„Kinder wissen gerne, was sich in der Erwachsenenwelt abspielt. Viele Bereiche der Arbeits- und der Erwachsenenwelt sind ihnen im Alltag nur bedingt oder gar nicht zugänglich“, heißt es weiter.

An Erwachsenenwelt mehr teilhaben

Der Stöbertag sei eine Aktionsidee, die diese starre Trennung aufhebe. Kinder sollen einmal mehr am Leben der Großen teilhaben und umgekehrt sollen die Erwachsenen aufmerksamer gegenüber den Kindern sein.

Geplant ist, dass rund 80 Schüler aus den vierten Klassen der beiden Schulen in kleinen Gruppen ausschwärmen, um Betriebe, Handel, Werkstätten, öffentliche Einrichtungen oder Landwirtschaft kennen zu lernen. „Die Erwachsenen mögen sich bitte die Zeit nehmen und aktiv die Kinder an ihrem Arbeitsprozess teilnehmen lassen. Schon die einfachsten Dinge können für die Teilnehmer spannend sein“, so die Organisatoren.

Um die Aktion in Schalksmühle realisieren zu können, suchen die Verantwortlichen Partner. „Zum Gelingen des Tages können sie beitragen, indem sie ihre Einrichtung oder ihren Betrieb für rund zwei Stunden für die Stöberkinder öffnen“, so der Aufruf der Gemeindeverwaltung.

Die Anzahl der Teilnehmer können die Betriebe selbst bestimmen, mindestens sollten aber zwei Kinder erlaubt sein, die auf Wunsch durch eine erwachsene Person begleitet wird. Damit sei auch die Gemeindeunfallversicherung gewährleistet.

Rückmeldung

Über eine positive Rückmeldung würden sich die Verantwortlichen bis zum 31. Januar freuen. Schalksmühler Firmen, Selbstständige und öffentliche Stellen, die Interesse daran haben, diese Aktion zu unterstützen, können sich bei der Gemeindeverwaltung melden. Dort gibt es alle weiteren Informationen und die nötigen Unterlagen. Ansprechpartner ist der Leiter des Jugendzentrums, Nektarios Stefanidis, Tel.: 0 23 55/8 42 45, E-Mail: n.stefanidis@schalksmuehle.de.

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