Stöbertag am 5. Mai: Einblick in die Arbeitswelt

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Stöbertag 2010: In der Elektromontage bei der Firma Kalthoff haben die Schülerinnen richtig produziert. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Kinder mischen mit – das ist die Idee des Stöbertages, den die Grundschule Spormecke in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum und dem Jugendamt des Märkischen Kreises in diesem Jahr am Donnerstag, 5. Mai, für Kinder anbietet.

Kinder wissen gerne, was sich in der Erwachsenenwelt abspielt. Viele Bereiche der Arbeits- oder der Erwachsenenwelt sind ihnen im Alltag nur bedingt oder gar nicht zugänglich. Der Stöbertag ist eine Aktionsidee, die diese starre Trennung zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt aufhebt. Kinder sollen einmal mehr am alltäglichen Leben der Erwachsenen beteiligt werden und Erwachsene umgekehrt ihre Aufmerksamkeit gegenüber den Interessen von Kindern erhöhen.

Es ist geplant, etwa 47 Kinder des 4. Schuljahres der Grundschule Spormecke in kleinen Gruppen am 5. Mai ausströmen zu lassen, damit sie in Betrieben, im Handel, in Werkstätten, in der Landwirtschaft, in öffentlichen Einrichtungen und anderen Institutionen die Arbeitswelt der Erwachsenen erleben können.

Schrauben in einer Autowerkstatt anziehen, Vieh auf dem Bauernhof füttern, sind nur zwei von vielen Beispielen. Kinder dürfen anfassen, was sie interessiert, ausprobieren, wie, wo und unter welchen Umständen Erwachsene arbeiten. Kinder dürfen fragen, damit sie verstehen, was am Arbeitsplatz geschieht.

„Die Erwachsenen mögen sich bitte Zeit nehmen und die Kinder aktiv an ihren Arbeitsprozessen teilnehmen lassen. Schon die einfachsten Dinge können für Kinder spannend sein, nicht nur der Arbeitsablauf, sondern auch schon kleine Handreichungen sind für die Kinder interessant“, heißt es in der Einladung der Gemeindeverwaltung.

Um den Stöbertag in Schalksmühle realisieren zu können, sucht die Gemeinde Partner aus unterschiedlichen Branchen. Zum Gelingen des Stöbertages können Einrichtungen beitragen, indem sie sich an diesem Tag für zwei Stunden für die Stöberkinder öffnen. Die Anzahl der Kinder, die eine Stöberstelle besuchen, bestimmen die Einrichtungen selbst. Mindestens sollten es jedoch zwei Kinder als kleine Gruppe sein, die auf Wunsch durch einen Erwachsenen begleitet werden und beim Gemeindeunfallversicherungsverband im Rahmen dieser Schulveranstaltung versichert sind.

Unternehmen und Einrichtungen, die in den zurückliegenden Jahren an Stöbertagen teilgenommen haben, bekommen in diesen Tagen Post mit den genauen Informationen und einem Antwortformular. Die Gemeinde bittet um Rücksendung bis Dienstag, 15. Februar.

Unternehmen, die sich vorstellen können, ebenfalls Stöberplätze zur Verfügung zu stellen, können sich bei der Gemeindeverwaltung informieren. Der Leiter des Jugendzentrums am Wansbeckplatz, Nektarios Stefanidis, gibt unter Tel. 0 23 55/8 42 45 Auskunft. Er ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. ▪ bomi

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