Steppenkerzen im Kreisel ziehen die Blicke auf sich

Thomas Gehrmann (r.), Gärtner für Zierpflanzenbau und Stefan Weber, ehemaliger gelernter Landwirt, kümmern sich beim Bauhof um die Pflanzen.

SCHALKSMÜHLE ▪ Der Kreisel in Schalksmühle – am Tag tausend Mal umrundet und immer ein echtes Schmuckstück. Thomas Gehrmann, Gärtner für Zierpflanzenbau und Stefan Weber, ehemaliger gelernter Landwirt, arbeiten beim Bauhof. Sie lieben die Gestaltung der von ihnen gepflegten Flächen und sorgen für die attraktiven „Hingucker.

Für Weihnachten war ihnen auch handwerklich die Zeit nicht zuviel, die märchenhafte Kulisse mit Weihnachtsbaum und Holzfiguren zu gestalten. Im Frühjahr sorgte eine Zwiebelhexe für ein Lächeln der Betrachter.

Zur Zeit ziehen die mehr als mannshohen Riesen-Steppenkerzen die Blicke auf sich. „Der Vandalismus hält sich zum Glück in Grenzen. Nur im vergangenen Jahr hat man uns die Riesen-Sonnenblumen King Kong, die wir extra vorgezogen haben, kaputt gemacht“, so ihre Erfahrung.

Das Team ist immer am Puls der Zeit. Ob auf dem Dortmunder Großmarkt oder beim Pflanzenbau Rössler – sie stellen die Beete den aktuellen Farben und Pflanzen entsprechend zusammen. Es darf auch immer mal die gute alte Sorte von früher sein, die sich bewährt hat und sich allgemeiner Beliebtheit erfreut wie Margeriten oder Cosmeen.

Da er weiß, was er an seinen Mitarbeitern hat, lässt Peer Heinze, ihr Chef, ihnen vollkommen freie Hand. Und so kommen Anregungen, gesammelt zum Beispiel auf der Blumeninsel Mainau oder in diesem Jahr in Stuttgart, stilvoll und mit viel Geschmack zusammengestellt in Schalksmühle zur Geltung.

Diese Steppenkerzen sieht man selten. Gehrmann und Weber haben die Riesen-Steppenkerze auch Kleopatranadel genannt, im Herbst eingesetzt. Die Rhizome sind so groß wie ein Speiseteller und sehen aus wie runde, verzweigte, Rüben mit brauner Haut.

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