Corona-Kontrollen

Steigende Infektionszahlen: Schalksmühler Ordnungsdienst wird verstärkt

Corona, Schalksmühle, Ordnungsamt
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Mit den steigenden Fallzahlen kommt es zwangsläufig auch zu einem höheren Kontrollaufkommen. Die Gemeinde Schalksmühle möchte deshalb den Ordnungsdienst verstärken.

Mit der Zunahme der Corona-Fallzahlen im Märkischen Kreis und den neuen Eindämmungsmaßnahmen steigt auch der Kontrollaufwand in der Gemeinde. Derzeit stoße man im Ordnungsamt allerdings an seine Grenzen, wie Vera Mölders, Sachgebietsleiterin Öffentliche Ordnung, auf unsere Anfrage hin erklärt.

„Wir kontrollieren im Rahmen unserer personellen Möglichkeiten. Aber Corona kommt ja nicht anstatt, sondern oben auf den normalen Dienstbetrieb des Ordnungsamtes drauf.“ Da die Ordnungsbehörde nur wenige Kräfte zur Verfügung hat, die neben dem Außen- auch Innendienst leisten, werde man kurzum umstrukturieren, so die Gemeindemitarbeiterin. „Wir befinden uns, auch aufgrund der Ferien, derzeit in Abstimmung.“

Vorgesehen sind, etwa um die Einhaltung der Hygienevorschriften und der Beschränkungen der Personenanzahl bei privaten Feiern im öffentlichen Raum gewährleisten zu können, stichprobenartige Kontrollen. Diese seien in der Gemeinde derzeit noch nicht nötig gewesen, da zum einen der Inzidenzwert niedrig war und die Veranstalter sich rechtzeitig bei der Gemeinde informiert haben, erklärt Vera Mölders. „Die Feste liefen alle im Rahmen des Erlaubten ab. Wir hatten keine Probleme.“

Voreilige Veranstalter müssen vertröstet werden

Teilweise seien die Bürger sogar viel zu früh auf das Ordnungsamt zugekommen. Man habe sie mit Blick auf mögliche Änderungen der Vorschriften auf einen späteren Zeitpunkt zwecks konkreter Absprachen vertrösten müssen.

Sollten die Infektionszahlen im Kreis den kritischen Wert von 50 bei 100 000 Einwohnern überschreiten und die Region zum Risikogebiet erklärt werden, dann steht das Schalksmühler Ordnungsamt vor einer schwierigen Aufgabe. Das Kontrollieren der Maskenpflicht an öffentlichen Plätze wird dann kaum leistbar sein. „Die Kontrollen sind wichtig. Aber wir können nicht überall sein“, so Vera Mölders.

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