Unfall auf A 45

Lkw gerät ins Schleudern - Sperrung aufgehoben

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Ein ins Schleudern geratener Lkw sorgt auf der A 45 derzeit für einen mehr als zehn Kilometer langen Stau.

Schalksmühle - Ein ins Schleudern geratener Lkw sorgtw für lange Staus auf der A 45 Richtung Dortmund zwischen Lüdenscheid-Nord und Hagen-Süd sowie auf Straßen im Volmetal. Am frühen Abend konnte die abgesperrte rechte Fahrbahn auf der A 45 wieder freigegeben werden, teilte die Autobahnmeisterei Lüdenscheid mit. Der Stau löst sich langsam auf.

Gegen 11.05 Uhr geriet ein 35-jähriger Lkw-Fahrer aus Hagen auf der Autobahn aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und fuhr rechts in die Böschung.

Dabei beschädigte er eine Notrufsäule und durchbrach die Schutzleitplanke, die die Ölwanne und den Tank der hydraulischen Ladebordwand aufriss, wie Oberstraßenwärter Uwe Neuhaus von der Autobahnmeisterei Lüdenscheid erklärte.

„Das ausgetretene Öl verschmutzte die Fahrbahn auf einer Fläche von rund 180 Quadratmetern. Da das Hydrauliköl besonders zäh und hartnäckig ist, rückte für die Säuberung die Spezialfirma Metras an“, sagte Neuhaus.

Die Mitarbeiter des Unternehmens lösten die Verschmutzung, indem mit Hochdruck eine spezielle Lösung auf die Fahrbahn aufgebracht und gleichzeitig wieder aufgesaugt wurde. Neuhaus: „Das geht nur mit mehrmaligen Reinigungsdurchgängen.“

Zudem verlor der Lkw-Fahrer beim Schleudern den Großteil seiner Ladung: Er transportierte Leergut, darunter viele Glasflaschen, die beim Unfall zerbrachen. „Die Scherben liegen auf der Fahrbahn und in der Böschung. Wir sind mit drei Mitarbeitern vor Ort, um alles zu säubern. Auch das Abschleppunternehmen ist mit der Bergung der Ladung beschäftigt“, sagte Neuhaus am Nachmittag.

Um die Fahrbahn zu reinigen, sperrte die Autobahnmeisterei den rechten Fahrbahnstreifen ab. An dieser Stelle ist die A 45 zweispurig, die linke Überholspur ist für den Verkehr frei. Der Verkehr staute sich zeitweise auf rund 15 Kilometer Länge.

Der 35-jährige Fahrer überstand den Unfall unverletzt. Der entstandene Sachschaden liegt laut Autobahnpolizei bei rund 60 000 Euro. Hinter der Unfallstelle staute sich der Verkehr auf einer Länge von mehr als zehn Kilometern.

Viele Autofahrer versuchten, den Stau über die B 54 zu umfahren. Doch aufgrund verschiedener Felssicherungsarbeiten entlang der Strecke, an denen Straßen.NRW den Verkehr einspurig mit einer Ampelanlage vorbei führt, kamen die Autofahrer nicht viel schneller voran.

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