Polizei möchte Kontakt zum Bürger

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Karsten Zimmer ist Bezirksdienstpolizist für die Gemeinde Schalksmühle. Seit Anfang des Monats bietet er eine regelmäßige Sprechstunde für Bürger an.

Schalksmühle - Der Besuch einer Polizeiwache gehört nicht unbedingt zu den üblichen Tätigkeiten im Alltag. Dabei ist die Kontaktaufnahme zu der Ordnungsbehörde ganz simpel. „Einfach klingeln“, sagt Karsten Zimmer, der als Bezirksdienstpolizist für Schalksmühle zuständig ist.

Um die Nähe zum Bürger zu pflegen, hat die Polizei seit Anfang des Monats eine regelmäßige Sprechstunde in der Gemeinde eingerichtet. Jeden Donnerstag, von 10 bis 11 Uhr, wird der Polizei-Hauptkommissar Karsten Zimmer in der Wache an der Bahnhofstraße 21 auf „Gäste“ warten. „Ansonsten bin ich auch unregelmäßig vor Ort. Wenn der Streifenwagen vor der Tür steht, dann bin ich auch erreichbar“, erklärt der Beamte weiter. 

Seit September hat Karsten Zimmer die Stelle des Bezirksdienstbeamten inne. Übernommen hat er die Position von seinem Vorgänger Rainer Stach. Die Idee zu den Sprechzeiten kam dem Polizisten in verschiedenen Gesprächen mit Bürgern.

Einmal pro Woche vor Ort

„Einmal pro Woche möchte ich hier sein, damit die Menschen wissen, wann ich da bin und sie kommen können.“ Der Ordnungshüter hofft, dass das Angebot auch angenommen wird. 

Dass der Gang in die Wache nicht leicht ist, weiß Karsten Zimmer aber auch. „Man geht ja nicht tagtäglich zur Polizei.“ Doch er und seine Kollegen möchten weiterhin den Kontakt zu den Bürgern suchen. Dabei gilt die Sprechstunde für alle – ob Jung oder Alt. 

„Mit den älteren Bürgern habe ich nach wie vor einen guten Kontakt. Zudem gehe ich regelmäßig ins Jugendzentrum, deshalb bin ich auch bei den Jüngeren bekannt“, erklärt Karsten Zimmer. 

Auch Kontakt zu der jüngeren Generation 

Auch durch seine Unterstützung des Verkehrssicherheitsberaters der Polizei, Thomas Große, habe Zimmer auch schon Kontakt zu der jungen Generation. Der Kontakt könne – wie natürlich auch zu den Älteren – für ihn ruhig noch mehr sein, findet Karsten Zimmer. „Als Bezirksdienstpolizist ist man quasi auch Kontaktbeamter. Da muss bei der Fußstreife auch mal Zeit für ein Gespräch sein.“ 

80 Prozent sind Außendienste 

Der Dienstplan macht ihm da manchmal jedoch einen Strich durch die Rechnung. Zwar besteht die Hauptarbeit von Karsten Zimmer zu 80 Prozent aus Außendiensten. Doch arbeitet er auch mit den anderen Bezirksdienstbeamten zusammen und muss zusätzlich unter anderem Haftbefehle vollstrecken, Aufenthalte klären und morgens auch den Schulweg an der Primusschule sichern. Gerade wegen der vielschichtigen Arbeit des Polizisten möchte Karsten Zimmer sich nun bewusst einmal die Woche Zeit für die Schalksmühler nehmen.

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