Sanierung ist nötig

Sporthalle Löh: Gemeinde spekuliert auf Landesmittel

Sporthalle Löh Schalksmühle
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Sanierungsbedarf besteht an vielen Stellen in und an der Halle.

Die Gemeindeverwaltung hat bereits im vergangenen Jahr in Betracht gezogen, die Sanierung der maroden Sporthalle Löh durch Landesmittel zu unterstützen.

Schalksmühle – Die Möglichkeit auf Landesmittel für die Sanierung der Sporthalle Löh zurückzugreifen gibt es - auf den Investitionspakt 2020/21 zur Sportstättenförderung des Landes NRW.

Anders als andere Kommunen in der Region wollte die Gemeinde aber erst in diesem Jahr die Gelder in Anspruch nehmen. Während etwa die Nachbarstadt Halver in 2020 die 100-prozentige Förderung nutzte, gibt es für Schalksmühle nun eine 90-prozentige Unterstützung bei den zuwendungsfähigen Kosten. Insgesamt stehen in 2021 noch 31 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Antragstellung konnte man sich im Rathaus etwas Zeit lassen, die Frist läuft erst im Januar aus. Die Verwaltung hat aber nun in der vergangenen Woche ein entsprechendes Schreiben verschickt.

Zwei Jahre Sanierung

Für die Jahre 2021 und 2022 rechnet die Gemeinde mit Sanierungskosten für die Sporthalle in Höhe von 785 000 beziehungsweise 316 000 Euro. „Ob aber alle Kosten zuwendungsfähig sind, wird die Antragsprüfung durch die Bezirksregierung ergeben“, erklärt Oliver Emmerichs, Leiter der Bauverwaltung. Ob Schalksmühle mit seinem Anliegen Erfolg haben wird, sei ebenfalls noch nicht abzusehen.

„Ein Zwischenstand aus Düsseldorf liegt der Gemeinde nicht vor. Das ist aber auch nicht üblich. Die Bekanntgabe erfolgt durch Veröffentlichung des Stadterneuerungsprogramms für 2021.“ Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, das wurde schon im vergangenen Jahr deutlich herausgestellt, spiele die Art der angegebenen Projekte. Eine Sporthallensanierung sei zwar wichtig, sie werde aber eher nachrangig behandelt, hieß es damals.

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