„Spezialisten ausbilden und im Unternehmen halten“

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Mit einem Ausbildungsplatz bei Lumberg hat Frederik Hotze den Grundstein für einen dynamischen Berufsweg gelegt. Die Lumberg-Leitung mit Meike Helbert (Geschäftsführende Gesellschafterin) und Ulrich Schmidt (Geschäftsführer) sehen in der Ausbildung eigener Fachkräfte eine der zentralen Aufgaben des mittelständischen Unternehmens. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ „Kein Autohersteller wird hier ein Werk bauen, Siemens wird nicht kommen und Hotelketten werden hier keine Häuser bauen. Es werden in unserer Region keine grundlegend neuen Strukturen geschaffen.

Wir müssen mit den vorhandenen Strukturen die Herausforderungen bewältigen.“ Diese realistische Beurteilung der Lage durch Reinhard Korte, Chef der Lüdenscheider Arbeitsagentur, blieb ohne Widerspruch. Zum Tag des Ausbildungsplatzes präsentierte sich gestern die Firma Lumberg – und die Geschäftsleitung war sich mit Korte einig: Schulabgänger bis hin zum Abiturienten für eine betriebliche Ausbildung zu interessieren, ist eine dieser Herausforderungen. Bürgermeister Jörg Schönenberg unterstrich die Bedeutung eines guten Starts für junge Menschen: „Es gibt nichts schlimmeres, als mit Arbeitslosigkeit zu beginnen“.

Ausbildung hat bei Lumberg einen hohen Stellenwert, aktuell sind 27 junge Leute in allen Lehrjahren tätig. Weitere drei werden in diesem Jahr dazukommen, das ist schon sicher. Lumbergs Bestreben ist es darüber hinaus, Frauen wie Männern nach der Ausbildung eine attraktive berufliche Perspektive in der Lumberg-Gruppe zu bieten. „Natürlich haben wir den Wunsch, unsere Spezialisten auch langfristig im Unternehmen zu halten“, sagte Geschäftsführer Ulrich Schmidt.

Ausbildungsleiter Martin Eilbrecht berichtete von erfolgreichen Projekten bereits mit Achtklässlern, um sie für technische Berufe oder kaufmännische Berufe in der Technik zu interessieren. „Die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region ist gut und wir sind bereit, sie noch mit Projekten, Hospitationen und Praktika auszuweiten“, sagte Eilbrecht.

Von 50 bis 60 Bewerbern pro Jahr werden zehn Jugendliche zum Vorstellungsgespräch eingeladen, drei erhalten eine Zusage. Ausgebildet werden zum Beispiel Werkzeugmechaniker, Industriekaufleute, Technische Produktdesigner und Informatikkaufleute. ▪ bomi

http://www.lumberg.com

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