Brücken-Neubau in Dahlerbrück

Glörstraße ab Montag gesperrt - Brücken-Neubau an der B54

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Die Brücke über die Volme, die die Glörstraße mit der B54 verbindet, muss erneuert werden.

Schalksmühle - Die Corona-Krise legt nicht alle Bereiche des öffentlichen Handelns lahm. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen teilt mit, dass ab Montag, 30. März, eine Vollsperrung an der Glörstraße (Kreisstraße 10) eingerichtet werden soll.

Für fünf Tage ist dann der Bahnübergang in Dahlerbrück nicht mehr passierbar. Der Grund dafür sei die Durchführung von Baugrunderkundungen für den Ersatzneubau der Volmebrücke, die K10 und B54 verbindet. „Die Sperrung wird ab der Brücke bis zum Bahnübergang eingerichtet und gilt für den Kfz-Verkehr. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Ebenso bleibt für die Anlieger des Gebäudes Glörstraße 1 neben der Baustelle eine Zufahrt frei. 

Der Bahnübergang wird für den kompletten Kfz-Verkehr gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung des Landesbetriebs. Die Maßnahme werde sich voraussichtlich über den Zeitraum von Montag, 30. März, (6 Uhr) bis Freitag, 3. April, (22 Uhr) erstrecken. 

Umleitung für Autofahrer

Der Verkehr auf der Bundesstraße 54 aus Fahrtrichtung Hagen wird vom 30. März bis zum 3. April über die Volmestraße (B 54) und dann weiter über Schalksmühle und Halver umgeleitet. Ein Abbiegen auf die Glörstraße (Kreisstraße 10) ist nicht möglich. Aus Breckerfeld kommend ist das Befahren der Glörstraße nur bis zur Einfahrt zur Glörtalsperre möglich. Der Verkehr soll während der Maßnahme über Halver und Schalksmühle zur Bundesstraße 54 geführt werden, damit die Friedhofstraße und die Asenbach für die Löschgruppe Dahlerbrück der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle passierbar bleiben.

Der Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die Brücke über die Volme abgerissen und komplett neu gebaut werden soll. Das Bauwerk aus dem Jahr 1960 sei abgängig, erklärte Straßen.NRW auf Anfrage unserer Zeitung bereits im Januar. Es wurde für die damals übliche Verkehrsbelastung gebaut, für die heutige Verkehrsbeanspruchung sei es aber nicht mehr ausreichend. Zudem sei die Brücke in einem schlechten baulichen Zustand und weise Betonabplatzungen und freiliegende Bewehrung auf.

Mängel gibt es seit 2000

Diese Mängel seien bereits im Jahr 2000 aufgefallen, so Straßen.NRW. Vor zwei Jahren sei dann die Entscheidung zu der radikalen Maßnahme gefallen. Eine Ertüchtigung auf das heutige Lastniveau sei wirtschaftlich nicht umsetzbar. In diesem Jahr soll die Planung des Bauwerkes abgeschlossen werden. Anschließend müsse noch die Ausschreibung erfolgen. Somit könne mit einer Umsetzung in der zweiten Jahreshälfte 2021 gerechnet werden, so die Ausführung der Verantwortlichen. 

Diese weiteren Details zu dem Vorhaben sind bislang bekannt: Für den Fußgänger- und Radverkehr ist auch während der Gesamtbaumaßnahme eine Behelfsbrücke geplant. Es wird von einer Bauzeit von etwa 15 Monaten ausgegangen. Die Kosten werden auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt. Auftraggeber ist der Märkische Kreis.

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