Spenden-Botschafter halten die Kirchen im Dorf

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Karl Nüsken, Vorsitzender des Rates der Stiftung Hülscheid-Heedfelder Kirchen, weist auf die ersten Erfolge, die die Arbeit der Stiftung ermöglicht: Die Umlage der Hülscheider Kirche wurde aus Mitteln der Stiftung mit einem Kopfsteinpflaster versehen, die Treppe neben der Leichenhalle erneuert und der Bereich vor dem Kirchentor mit Steinplatten ausgelegt. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ 700 Jahre gibt es die Hülscheider Kirche. Dass es diese und die etwas jüngere Heedfelder Kirche noch eine ganze Weile gibt, ist das Hauptaugenmerk der „Stiftung Hülscheid-Heedfelder Kirchen“. Karl Nüsken, Vorsitzender der Stiftung, wendet sich im Jubiläumsjahr mit der Bitte um Engagement für die beiden Kirchen an die Bürger.

Die Kirchen-Stiftung sucht Frauen und Männer aus der Gemeinde, die sich als ehrenamtliche „Spenden-Botschafter“ zur Verfügung stellen. Im Rahmen dieser Tätigkeit sollen sie als Ansprechpartner für interessierte Spender beratend zur Verfügung stehen und den Kontakt zur Stiftung erleichtern.

Eine weitere wesentliche Aufgabe der „Spenden-Botschafter“ besteht darin, Spender auch nach ihrer Zuwendung weiter über die Fortschritte der Stiftung und geplante Aktivitäten zu unterrichten. Gesucht werden Personen, die sich in ihrem Wohnumfeld auskennen und den Umgang mit anderen Menschen nicht scheuen.

Wer ein solch‘ wichtiges Amt übernehmen möchte oder wer einen geeigneten Menschen für diese Tätigkeit kennt, wird gebeten, sich mit dem Vorsitzenden der Stiftung, Karl Nüsken in Reineberge 3, mit der Pastorin Doris Korte oder mit dem Stiftungsratmitglied und Finanzkirchmeister Thomas Schulze-Ardey, Unterm Eichholz 59, in Verbindung zu setzen.

Eine weitere Möglichkeit der Kontaktaufnahme bietet sich bei dem bevorstehenden Gemeindefest am 3. und 4. Juli aus Anlass der 700-Jahr-Feier, an der Vertreter der Kirchenstiftung teilnehmen werden.

Nach einer gut zweijährigen Vorlaufphase wurde Anfang des Jahres 2007 die „Stiftung Hülscheid-Heedfelder Kirchen“ ins Leben gerufen und mit einem Gründungskapital von 50 000 Euro ausgestattet. Hauptzweck dieser am Gemeinwohl ausgerichteten Institution ist die Erhaltung der unter Denkmalschutz stehenden Kirchen der Gemeinde.

Daneben werden die Arbeit mit älteren Menschen, der seelsorgerische Auftrag der Gemeinde und vielfältige diakonischen Aufgaben unterstützt. In den vergangenen Jahren konnte das Stiftungskapital durch Zuwendungen deutlich auf zurzeit rund 74 000 Euro erhöht werden. Gleichzeitig machen die wachsenden Aufgaben aber neue Anstrengungen notwendig, um das angestrebte Ziel einer nachhaltigen Unterstützung erreichen zu können. Nachhaltig bedeutet in diesem Fall, dass das Stiftungskapital erhalten bleibt.

Viele Menschen haben sich bei unterschiedlichen, teilweise sehr persönlichen Anlässen für die Ziele der Kirchenstiftung eingesetzt und um Spenden gebeten. „Das Geld der Stiftung wird mündelsicher angelegt und verwaltet“, sagte Karl Nüsken. Mündelsicher sind Anlageformen, bei denen Wertverluste praktisch ausgeschlossen sind, „also sozusagen für die Ewigkeit“. ▪ bomi

Kontakt: Karl Nüsken, Tel. 0 23 55/12 31; Thomas Schulze-Ardey, Tel. 0 2351/57 06 06; Pfarrerin Doris Korte, 0 23 51/5 08 48 oder 5 10 71. http://www.huelscheid-heedfeld.de

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