Spaßrennen für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr

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Rund 120 Mädchen und Jungen durften sich auf dem Kettcar auf einem Parcours auf dem Schulhof versuchen.

Schalksmühle - Kräftig in die Pedale treten, aber auch sensibel sein für mögliche Gefahren im Straßenverkehr sind die Aufhänger der ADAC-Verkehrssicherheitswoche. An dieser nahmen am Dienstagvormittag rund 120 Schüler der Primusschule teil.

Auf dem Fahrrad und dem Kettcar kämpften die Kleinen nicht nur um die schnellste Runde auf dem Schulhof-Parcours, sondern sollten zeitgleich ihre Koordinationsfähigkeiten verbessern. Auch an den Grundschulen Löh und Spormecke trainieren die Schüler diese Woche.

Etwas ungeduldig warteten die Mädchen und Jungen – aufgeteilt in Gruppen zu je 25 Kindern – auf die Gelegenheit, selbst das Steuer des Kettcars in die Hand nehmen zu können. Bei der großen Anzahl an Teilnehmern dauerte es länger, bis jeder an der Reihe war. Auf einem Rundkurs auf dem Schulhof der Primusschule sollten die Kleinen möglichst schnell um die aufgestellten Pylonen fahren. Für die schnellsten „Rennfahrer“ der jeweiligen Altersklassen zwischen sechs und acht Jahren winkte ein Siegerpokal sowie Teilnahmeurkunden.

„In erster Linie geht es uns natürlich um den Spaß der Kinder, aber sie sollen auch etwas lernen. Wir wollen sie für mögliche Gefahren im Straßenverkehr vorbereiten“, sagte Klaus Erbstößer, Vorsitzender des ADAC-Ortsclubs Schalksmühle. Seit mittlerweile mehr als 40 Jahren führt Erbstößer die Verkehrssicherheitswoche an den Schalksmühler Schulen durch und hat so schon hunderte Heranwachsende begleitet.

Auch der Schalksmühler Bezirksbeamte Rainer Stach schaute an der Primusschule vorbei und beobachtete das Treiben der Kinder. Für ihn ist das Sicherheitstraining der Kinder die Vorbereitung auf die Fahrradprüfungen, die die Kinder in der vierten Klasse absolvieren. „Die Mädchen und Jungen verbessern ihre Koordination. Auf dem abgesperrten Schulhof ist das noch nicht so wichtig, wie später im Straßenverkehr“, erklärt Stach. Zudem ist dem Polizisten wichtig, den Kindern ein positives Bild der Polizei zu vermitteln. „Die Schüler sollen wissen, dass wir als Polizei in allen Lebenslagen begleitende Vertrauenspersonen sind“, sagt Stach.

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