Spaß trotz klirrender Kälte

Die jungen Frauen und Mädchen von der STV-Leistungsriege waren mit ihren lustigen Rentierhaarreifen echte Hingucker. An ihrem Stand sorgten sie mit Heißgetränken und Wärmestrahlern für gemütliche Atmosphäre. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Vielleicht war die klirrende Kälte schuld daran, dass am Samstag weniger Gäste zum Weihnachtsmarkt fanden als in den Vorjahren. Die Stimmung auf dem Rathausplatz und im Rathaus jedoch trotz der Minustemperaturen hervorragend.

Dafür sorgte am frühen Nachmittag auch die Bläserklasse der Verbundschule Schalksmühle, die die Gäste mit Klassikern wie „Lasst uns froh und munter sein“ und „Ihr Kinderlein kommet“ in vorweihnachtliche Stimmung versetzte. Gebannt hörte auch Verbundschule-Rektorin Daniela Schröder zu und bedankte sich nach dem Konzert bei ihren Schülern. Mit Bravour hatten sie – trotz eiskalter Finger – ihr gut halbstündiges Programm präsentiert.

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Schalksmühler Weihnachtsmarkt

An den Ständen neben der Bühne war die Verbundschule ebenfalls vertreten. Die Mitglieder des Fördervereins schenkten Kakao mit und ohne Schuss aus und waren schon eine Stunde nach dem offiziellen Weihnachtsmarktstartschusses bestens im Geschäft. „Wir haben zuerst gedacht, wir hätten viel zu viel Milch gekauft und müssten noch etliche Packungen mit nach Hause nehmen. Jetzt sieht es eher so aus, dass wir noch mal in den Supermarkt rennen können, um Nachschub zu besorgen“, lachte Sabine Dräger, die mit ihren Kolleginnen auch herzhafte Hot Dogs verkaufte.

Am Stand des Tierschutzvereins verkaufte der Vorsitzende Manfred Hardy selbst gemachte Leckereien. Gelees, Johannisbeerlikör, Holunderbrandy, Dill-, Estragon- und Petersilienessig, präsentierten sich in form- und farbschönen Flaschen und Gläsern. „Früher habe ich noch viel mehr Auswahl gehabt und auch eingelegte Artischocken oder Tomaten verkauft. Aber die gibt es heute ja in jedem Geschäft. Da musste ich mir eben etwas anderes ausdenken“, berichtete Hardy, der für die durchgefrorenen Weihnachtsmarktbesucher auch einen duftenden heißen Rumtopf bereithielt.

Beste Stimmung herrschte auch am Stand der STV-Leistungsriege. Mit Rentierhaarreifen geschmückt sorgten die Frauen und Mädchen ebenfalls für das leibliche Wohl der Gäste und boten unter dem Zeltdach auch ein etwas wärmeres Plätzchen zum Verweilen.

Wer nicht frieren wollte, zog sich ins Rathaus zurück und konnte dort weihnachtliche Dekoartikel, Adventsgestecke, Schmuck oder selbst gestrickte Socken und Pullover erstehen. Ein echter Renner waren die Minisocken, die mit einem Metallring als Schlüsselanhänger dienen können. Schnell war das üppige Angebot der kleinen Anhänger restlos ausverkauft.

Im Rathaus versammelten sich die kleinen Gäste, um der Märchenerzählerin Gertrud Richter zu lauschen. Sie erzählte im abgedunkelten Saal die Grimmschen Märchen „Das Eselein“, „Rapunzel“ und „Drei Federn“. Gebannt lauschten die Kinder und durften nach dem Abtauchen in die Märchenwelt auch einen kleinen Schatz mit nach Hause nehmen. Getrud Richter hatte winzig kleine Goldbröckchen im Gepäck, „aus dem Schatz des Königs, von dem ich euch jetzt erzählen möchte.“

Die hartgesottensten Marktbesucher wagten eine Fahrt mit der Pferdekutsche, die vor allem von den Kindern umlagert war. ▪ mf

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