Sondergenehmigung für Salzsilo im Höhengebiet in Heedfeld

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Das Salzsilo an der Hälverstraße reicht nicht für die Versorgung des kompletten Gemeindegebiets.

Heedfeld - Das viele Hin und Her um die Salzsilos im Höhengebiet wird aller Voraussicht am Montagnachmittag ein Ende haben. Dann nämlich finden sich die Mitglieder des Gemeinderates im Rathaus zusammen und werden unter anderem über dieses Thema abstimmen.

Nach der ganzen Debatte um den Standort und die Höhe der Anlage soll nun Alternativvorschlag beschlossen werden, der von der Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit der Politik entstanden ist. So ist einer entsprechenden Unterlagen zu entnehmen, dass zwei kleinere Silobehälter allgemein befürwortet werden. Die Reduzierung der Lagermenge von 200 Tonnen auf zweimal 90 Tonnen ist vertretbar, meint die Verwaltung.

Die beiden Silobehälter sollen eine Höhe von 12,77 Metern haben. Allerdings ist am möglichen Bauort im Gewerbegebiet Heedfeld eine Gesamthöhe (ohne Füllrohr) von nur rund 12,20 Metern möglich. Die zulässige Höhe würde also um rund 57 Zentimeter überschritten. Neben der Möglichkeit des Eingrabens der Silos in das Gelände und einer Änderung der absoluten Höhenfestsetzung des Bebauungsplanes um einen Meter, empfiehlt die Verwaltung eine Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes. Diese Lösung wird sich höchst wahrscheinlich auch am Montag durchsetzen.

Trotz der intensiven Beratung des Falls bleiben bei manchen Beteiligten Zweifel. Während unter anderem in der vergangenen Sitzung des Hauptausschusses Klaus Nelius (UWG) davon sprach, dass „die Sondergenehmigung im Sinne der Öffentlichkeit“ sei und man die Höhenüberschreitung ohne „Bauchschmerzen“ mittragen werde, äußert Lutz Schäfer von der SPD Bedenken. Er hoffe auf eine gute Anpassung in die Landschaft.

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