Ferienspaß mit 20 Kindern

„Superhelden“ trotzen Corona: Ferienaktion im Krisen-Modus

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Nicht wie immer: Der Ferienspaß des Jugendzentrums findet in diesem Jahr coronabedingt in einer anderen Form statt.

Schalksmühle - Zwar findet der Ferienspaß des Jugendzentrums in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie in einer anderen Form statt, die ersten jungen Teilnehmer sind dennoch begeistert.

„Wir sind froh, dass wir hier hin können. So ist uns nicht mehr langweilig“, sagt die neunjährige Lena. Und ihre drei Jahre ältere Schwester Lara ergänzt: „Man merkt das mit dem Virus gar nicht so, da wir in den Gruppen keine Masken tragen müssen. Nur wenn wir auf die Jungs treffen, ist es doof. Dann müssen wir den Mund-Nase-Schutz aufsetzen.“ 

Insgesamt dachten die Geschwister, dass es mit der Maskenpflicht schlimmer werde. Es sei einfacher für die Kinder, dass sie keine Masken aufsetzen und Abstand in den Gruppen einhalten müssen, sagt auch Kerstin Busse, die Verantwortliche vor Ort im Jugendzentrum. 

Keine schlechte Laune: Trotz der Corona-Pandemie lassen sich die Kinder den Spaß nicht nehmen.

Trotz der vielen Auflagen habe es seit Montag gut geklappt mit den Aktionen zum Ferienspaß. „Am Anfang waren die Teilnehmer schon angespannt und leise, da sie nicht wussten, was auf sie zukommt. Auch ich war etwas nervös. Doch sie machen alles gut mit. Es hat sich alles eingespielt.“ 

Mädchen und Jungen in Gruppen aufgeteilt

Die Eltern wurden im Vorfeld nach der Anmeldung per Infoschreiben unterrichtet. Die Einhaltung der Vorgaben klappe gut, so Kerstin Busse. 20 Kinder nehmen an dem Ferienspaß im Jugendzentrum teil. Es habe sich so ergeben, dass eine Mädchen- und eine Jungengruppe gebildet werden konnte. 

Viele Vorschriften: Auch im Jugendzentrum gelten strikte Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus.

Das sei ein Vorteil, da sich so die WC-Aufteilung ergebe und man nicht ständig alles desinfizieren müsse, da es jeweils separate Räumlichkeiten unter anderem fürs Essen gebe. Es werden sogar unterschiedliche Eingänge genutzt und der Außenbereich sei aufgeteilt, erklärt die Verantwortliche. „Das funktioniert wirklich gut.“ 

Gemeinsam trotzen so alle Beteiligten der Pandemie. „Die Betreuer haben sich gut ausgetauscht und ein identisches Programm für alles zusammengestellt.“ Passenderweise unter dem Motto „Superhelden.“

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