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So geht Spaghetti Carbonara: Gastronom räumt mit Irrtümern auf

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Von: Björn Othlinghaus

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Christian Breddermann und Nicole Zeidler vom Breddermann-Café standen mit Salvatore Bucco an der Kochplatte.
Christian Breddermann und Nicole Zeidler vom Breddermann-Café standen mit Salvatore Bucco an der Kochplatte. © Björn Othlinghaus

Der Gastronom und Musiker Salvatore Bucco war am Samstag bei der Veranstaltung „Carbonara e una Pils“ im Kunst- und Kulturcafé Breddermann zu Gast und räumte mit Irrtümern rund um das italienische Nationalgericht auf.

Schalksmühle – Mit zwei großen Irrtümern räumt der Gastronom und Musiker Salvatore Bucco gleich auf, wenn er mit anderen über das italienische Gericht Spaghetti Carbonara spricht. „Sahne hat in einer echten Carbonara absolut nichts zu suchen, und Gleiches gilt ganz klar auch für Klebeschinken“, erklärt Bucco.

Der Gastronom war am Samstag bei der Veranstaltung „Carbonara e una Pils“ im Kunst- und Kulturcafé Breddermann zu Gast und sorgte dafür, dass das italienische Nationalgericht so serviert wurde, dass es ohne Weiteres sowohl der Kunst als auch der Kultur zugerechnet werden konnte.

„Wenn man das Gericht korrekt macht, ist es gar nicht so leicht herzustellen“, meint Salvatore Bucco. „Man braucht hochwertige Zutaten sowie Geduld und Sorgfalt beim Kochen.“ Dabei ist die Zutatenliste recht kurz. Neben den al dente gekochten Spaghetti braucht man Eigelb, Parmigiano Reggiano und, ganz wichtig, Schweinebackenspeck.

„Der war gar nicht so leicht aufzutreiben“, erklärt Christian Breddermann, der Salvatore Bucco in der improvisierten Küche, die die beiden vor dem Lokal aufgebaut hatten, tatkräftig beim Schneiden des edlen Specks half.

Überhaupt achteten die beiden auf gute Zutaten – so stammten die Eier zum Beispiel vom Schalksmühler Hof Huxhardt. Die Nudeln von Grund auf selbst herzustellen, wäre allerdings zu viel des Aufwandes gewesen, da die Aktion sechs Stunden andauerte und „der Laden brummte“. Gerade der knusprig angebratene Schweinebackenspeck macht schließlich den besonderen Geschmack des Gerichtes aus.

Pils statt Cola

Obwohl aufgrund des Liedes „Carbonara“ der Gruppe Spliff ja eine Coca Cola dazugehört, bot Christian Breddermann ein Schälchen des leckeren Essens zusammen mit einem frisch gezapften Pils an – eine Kombination, die die meisten bei lediglich einem Euro Aufschlag auch gerne zusammen orderten.

Als Salvatore Bucco am Nachmittag nicht mehr so stark am Herd eingespannt war, ließ er es sich schließlich nicht nehmen, auch noch einige Takte zu singen – inzwischen ist Bucco, der früher mit seiner Familie den Schinderhannes betrieben hat und später auch in Hagen ein Lokal hatte, nicht mehr als Gastronom, sondern nur noch als Musiker tätig. Angesichts des sensationellen Erfolges des Spaghetti-Carbonara-Tages haben Breddermann und Bucco bereits beschlossen, die Veranstaltung im kommenden Jahr zu wiederholen.

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