Schützenfest

Hülscheider Schützen richten ihren Schießstand ein

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Das Königsschießen am kommenden Samstag kann beginnen: In dieser Woche bauten Mitglieder des Hülscheider Schützenvereins den Schießstand auf und sorgten auch für die vorgeschriebene Absicherung.

Heedfeld - Männersache waren am Dienstag auf dem Schützenplatz in Heedfeld der Aufbau und die Absicherung des Schießstands für das Königsschießen während des Schützenfests der Hülscheider Schützen.

Streng nach Vorschrift bereitete das rund 15-köpfige Helferteam, das die Schießvorrichtung und die Absperrungen aufbaute, den Platz für die Ermittlung des neuen Schützenkönigs am Samstag vor. Die zuvor auf dem Bauernhof von Jens Simon eingelagerten und mit Traktor mit Anhänger herbeigeschafften Absperrzäune, die das Gelände vor unbefugtem Zutritt absichern, wurden in großzügigem Radius um die Anlage aufgestellt. 

Wie Ulli Koch, Vorsitzender der Hülscheider Sportschützen, im Gespräch erläuterte, ist der Schwenkbereich der Gewehre, mit denen auf den Vogel geschossen wird, durch die auf dem Schützenstand montierte Gewehrhalterung auf den Geschossfang begrenzt, damit kein Geschoss ins Gelände ringsumher gelangen kann. 

Die Gewehre werden auf einem Standfuß (Lafette) montiert, so dass die Schützen ausschließlich den Vogel ins Visier nehmen können. Mehrere Schützen sind zur Standaufsicht während des Königsschießens abgestellt. Am Kugelfang, der samt Vogel aus Sicherheitsgründen erst am Samstag hochgezogen wird, wurde am Dienstag obendrein die Holzhalterung erneuert. 

Ulli Koch, Vorsitzender der Sportschützen, beim Aufbau der Schießstand-Absperrungen.

Beim Hochziehen des Kugelfangs steht den Schützen am Schützenfestsamstag noch einmal Schwerstarbeit bevor, wiegt der Kasten doch stolze eineinhalb Tonnen. Zehn Meter hoch muss der Kugelfang mit den Vögeln für das Königs- und Jungkönigsschießen gehievt und im rechten Winkel zu den Gewehren positioniert werden. 

Wie Holger Rutenbeck (Vorsitzender der Hülscheider Schützen) erklärte, ist in Heedfeld schon immer hoch und stets gleichzeitig auf beide Vögel geschossen worden. Tradition ist überdies das Kleinkalibergewehr, mit dem geschossen wird. „Früher haben wir sogar mit vier Gewehren geschossen“, erläuterte der Vorsitzende. Heutzutage sei das Königsschießen bei den Hülscheidern auf zwei Gewehre beschränkt. „Sicherheit ist eines der großen Themen beim Schießsport“, bestätigte Rutenbeck. Obwohl (aufgrund der Höhe) eigentlich nicht nötig, wird sogar der Weg hinter dem Schießstand während des Königsschießens gesperrt. 

Überseecontainer wird aufgestellt 

Unabhängig vom Schützenfest haben die Schützen begonnen, den Platz für die Aufstellung eines Überseecontainers, in dem die Absperrzäune verstaut werden können, samt Strom für kleinere Veranstaltungen herzurichten. Wie Rutenbeck erklärte, soll der Container – sobald er aufgestellt ist – mit Schützenmotiven verschönert werden. 

Nach wie vor ist der Verein auf der Suche nach Freiwilligen, die mithelfen, die Zug-strecke abzusichern. Das Einzige, was die Ordner mitbringen sollten, ist eine Warnweste. Das sonstige Absperrmaterial wird gestellt. Wer die Schützen als Ordner unterstützen möchte, kann sich bei Michael Pache unter der Rufnummer 01 76 / 64 39 17 31 oder per E-Mail an pache.michael@gmail.com wenden. Mit dem Kronebinden am Donnerstag (ab 17 Uhr im Schützenzelt) enden die Vorbereitungen für das kommende Schützenfest-Wochenende.

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