60.000 Euro investiert

Sicherer Schulweg: Kommune im MK reagiert mit Maßnahme 

Wencdestelle Busse Rölvede
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Jens Piepenstock und Dr. Werner Winkens (von links) begutachteten gemeinsam mit Linda Weiland und Ralf Bechtel die gerade freigegebene Wendestelle.

An einem zentralen Knotenpunkt für den Schulbusverkehr im MK mangelte es an Sicherheit. Damit die für die Schüler nun noch mehr gegeben ist, wurden 60.000 Euro investiert.

Schalksmühle – Die kleine Ortschaft Rölvede am Rande von Schalksmühle ist ein zentraler Knotenpunkt für den Schulbusverkehr. Dort befindet sich die Endhaltestelle für die Fahrten von und zu den Schalksmühler Schulen. Bislang war es für die Busfahrer immer eine besondere Herausforderung, in den engen Straßen ihre Fahrzeuge zu wenden. Um mehr Sicherheit für die Schüler, aber auch für die Fahrer und den weiteren Verkehr zu gewährleisten, hat die Gemeinde Abhilfe geschaffen und am Ortseingang eine neue Wendestelle errichtet. Auch die Haltestelle soll dorthin verlegt werden – damit verbunden ist aber lediglich eine Umsetzung des bisherigen Haltestellenschildes um wenige Meter.

Linda Weiland, die bei der Gemeinde im Sachgebiet Bildung, Kultur, Sport unter anderem für den Schulbusverkehr zuständig ist, stellte die neue Fläche gemeinsamen mit Ralf Bechtel, Fachbereichsleiter technisches Bauamt, sowie von der Märkischen Verkehrsgesellschaft Dr. Werner Winkens, Abteilungsleiter Planung, und Jens Piepenstock, zuständig für die Schulen, vor.

Landwirt stellt Land zur Verfügung

Rund 60 000 Euro hat die Gemeinde Schalksmühle investiert, um diese Wendestelle zu bauen. Ralf Bechtel bedankte sich bei dem Landwirt, der für diese aus Sicht der Gemeinde wichtige Verkehrssicherungsmaßnahme ein Stück Weideland zur Verfügung gestellt hat.

Eine Fläche von 400 Quadratmetern wurde asphaltiert. Eine besondere Herausforderung dabei sei es gewesen, eine unterirdische Versickerungsanlage mit einem Fassungsvermögen von 70 Kubikmetern unter der Fläche anzulegen, erklärte Bechtel den hohen Kostenaufwand. Diese sei notwendig gewesen, weil die Ortslage Rölvede über keinen Kanalanschluss verfügt. Deshalb muss das Wasser auf anderem Weg von der Oberfläche abgeleitet werden. Das Niederschlagswasser wird über spezielle Schotterschichten dem Grundwasser zugeführt.

Knotenpunkt für Schulbusverkehr

Bei der Haltestelle Rölvede handelt es sich um einen wichtigen Knotenpunkt für den Schulbusverkehr, erklärt Linda Weiland. Nicht nur Kinder und Jugendliche aus Rölvede selbst stiegen dort in die Busse. Auch aus umliegenden Ortslagen brächten Eltern ihre Kinder dorthin, damit sie mit den Schulbussen entweder zu den Schulen in Schalksmühle fahren können oder Anschluss in Richtung weiterführender Schulen beispielsweise in Lüdenscheid bekommen. Der erste Bus fahre daher schon um 7 Uhr, um 7.20 Uhr geht es dann zu den Schulen der Volmegemeinde.

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