Umfrage unter SGVern

Die Lieblingsrouten der Wander-Experten

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Walter Grabert, Brigitte Termath und Richard Wilfersegger vom SGV Schalksmühle (von links) haben Lieblingswanderwege, auf denen sie besonders gern zu Fuß unterwegs sind.

Schalksmühle - Mit seinen ausgedehnten Hochflächen, tiefen Wäldern und saftigen Wiesen gehört das Sauerland zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Rund um Schalksmühle können Wanderer herrliche Ausblicke genießen und sich an zahlreichen Sehenswürdigkeiten erfreuen. Doch welche Lieblingswanderwege haben die „Experten“ des Wanderns?

Welche Strecken die Natur- und Wanderfreunde selbst am liebsten gehen, verrieten jetzt Vorstandsmitglieder im Gespräch.

Allein der Wanderweg rund um Schalksmühle, der die gesamte Gemeinde auf einer Länge von 46, 6 Kilometern umspannt, hält zahlreiche Sehenswürdigkeiten bereit – angefangen bei der Staumauer der 1903/1904 erbauten Glörtalsperre bis zur Brenscheider Öl- und Kornmühle, die als historisches Mühlenensemble stets einen Abstecher lohnt. Alljährlich arbeiten die örtlichen SGV-Abteilungen Schalksmühle und Dahlerbrück attraktive Touren für ihre Mitglieder und interessierte Gäste aus.

"Ich gehe am liebsten einfach immer der Nase nach", sagt Ortwin Schmidt, Vorsitzender des SGV Dahlerbrück (auf dem Foto mit Ehefrau Elke).

Bei Brigitte Termath, 1. Vorsitzende des SGV Schalksmühle, ist der Drahthandelsweg der uneingeschränkte Favorit. Viele Kindheitserinnerungen verbindet die Schalksmühlerin mit dem 32 Kilometer langen Weg, der die einstigen Drahthandelsstädte Lüdenscheid, Altena und Iserlohn verbindet und die große Zeit der Reidemeister in Erinnerung ruft. „Meine Mutter ist in Altena geboren und mein Vater in Wettringhof“, sagt Brigitte Termath. „Da wurden immer viele Geschichten erzählt.“ Als den „Weg, den ich immer als Kind gelaufen bin“, hat sie den Drahthandelsweg in Erinnerung behalten – und liebt ihn bis heute. „Es läuft sich wunderschön.“ Auch der Rundwanderweg durch das Hälvertal nach Halverscheidt hat es ihr angetan. „Das sind wunderschöne Aussichten.“

Ursprünglichkeit der Ochsentour

An der Ochsentour (Stilleking), die sie dann und wann mit ihrer Schwester in Angriff nimmt, mag sie die Ursprünglichkeit. An den Märchenwanderungen, die die Abteilung zweimal im Jahr anbietet, gefallen ihr das Vorlesen und die lauschigen Plätze. „Das muss für Kinder toll sein“, stellt sie die Interessen der Kinder in den Vordergrund.

„Weil man fast immer im Wald geht“, liebt Wegewart Richard Wilfersegger den Rundwanderweg A9, der vom Wanderparkplatz „Wildgehege“ Richtung Sonnenscheid und Großendrescheid führt. „Da hat man am meisten Natur“, meint der Schalksmühler. Wanderwart Walter Grabert schließt sich dem an. „Landschaftlich ist der Weg sehr schön.“

Nicht jeder will sich festlegen

Ortwin Schmidt, Vorsitzender der SGV Abteilung Dahlerbrück, mag sich dagegen nicht so genau auf eine Lieblingsroute festlegen. „Ich gehe am liebsten einfach immer der Nase nach“, sagt er. „Es gibt so viele schöne Ecken.“ Stöcken und Wahnscheid sind Stichworte, die er nennt. „Ich wandere auch gern zur Glör, aber dann querbeet“ – nach Lust und Laune, wie es ihm gerade in den Sinn kommt. Im Raum Wahnscheid ist der SGV Dahlerbrück laut Wanderplan übrigens wieder am Mittwoch, 19. September, unterwegs.

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