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SGV Dahlerbrück ärgert sich über erneuten Vandalismus 

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Von: Carolina Ludwig

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Die zerstörte Bank wurde erst im vergangenen Jahr aufgestellt.
Die zerstörte Bank wurde erst im vergangenen Jahr aufgestellt. © Schmidt

Bereits zum zweiten Mal wurde die vom SGV Dahlerbrück im Wielsiepen aufgestellte Bank beschädigt. Im Jahr 2021 wurde die Bank von einem Forst-Rückefahrzeug zerstört worden. Der Verdacht, dass auch dieses Mal der Schaden so entstanden ist, liegt nahe.

Schalksmühle – Der SGV Dahlerbrück ärgert sich bereits zum zweiten Mal über die zerstörte Ruhebank im Wielsiepen. 2021 hatte der Verein dort auf Wunsch einiger Anwohner erstmals eine Bank aus dem Vereinsbestand aufgestellt. „Man hatte uns gesagt, die sind fertig mit den Arbeiten im Wald. Aber dann kam doch noch ein Rückefahrzeug“, erzählt Ortwin Schmidt, Vorsitzender des SGV Dahlerbrück.

Der Verursacher konnte damals schnell ausfindig gemacht werden und der Schaden aus einer Art Kaution der Waldarbeiter bei der Gemeinde bezahlt werden.

2022 wurde schließlich ein Ersatz aufgestellt, wieder aus dem Bestand des Vereins. Vor einigen Wochen dann der Anruf: Die Bank ist schon wieder beschädigt, ein Fuß ist gebrochen. Ortwin Schmidt vermutet, dass sie erneut von einem Fahrzeug beschädigt wurde. „Besonders ärgerlich ist, dass man die Bank umkippen kann“, sagt er. Sie sei extra nicht fest verankert, um bei Bedarf an die Seite geräumt zu werden und so Platz für Fahrzeuge schaffen zu können. Die Reste der alten Bank, die in der Nähe lagerten und vom Bauhof abgeholt werden sollten, liegen nun außerdem in der Böschung verteilt. Um die Entsorgung möchte sich Ortwin Schmidt nun privat kümmern.

Sachschaden in Höhe von etwa 250 Euro

Den Schaden für den SGV beziffert der Vorsitzende auf etwa 250 Euro. Die Füße der Bank habe vor vielen Jahren ein Dahlerbrücker „aus Langeweile“ selbst gegossen, ein paar hat der Verein noch auf Lager. „Aber die gehen uns langsam aus, irgendwann gibt es keine mehr“, sagt Schmidt. Eine komplett neue Bank würde laut Schmidt 700 bis 800 Euro kosten. Anzeige erstatten möchte man allerdings nicht. „Das finde ich maßlos übertrieben, dafür ist der Schaden für uns zu gering“, sagt Schmidt. Bevor eine neue Bank aufgestellt wird – die Anwohner haben bereits den Wunsch danach geäußert –, möchte er jedoch mit der Gemeinde Rücksprache halten. Denkbar wäre, dass der Bauhof eine Nische anlegt, in der die neue Bank steht, damit sie in Zukunft vielleicht verschont bleibt. „Ich kann da ja nicht jedes Jahr eine neue Bank hinstellen“, sagt Schmidt. Obwohl der Verein keine Anzeige erstatten möchte, würde er sich über Hinweise freuen. „Dann könnte man mit dem Verursacher reden“, erklärt der Vorsitzende. Erreichbar ist Ortwin Schmidt unter 0 23 55 / 32 59.

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