50 Pflegebetten aus Schalksmühle für Rumänien

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Nadine Specht (Pflegedienstleitung), Andreas und Steffen Mischnick (Heimleitung) sind froh über die Anschaffung von modernen Niederflurbetten.

Schalksmühle - Wie man sich bettet, so liegt man, sagt ein altes Sprichwort. Die Heimleitung des Seniorenparks Reeswinkel sorgt mit der Investition in sogenannte Niederflurbetten dafür, dass die Menschen sich dort komfortabel zur Nachtruhe legen können.

Damit auch andere einen Liegegenuss haben, wurden zudem die 50 alten Betten an eine Stiftung in Rumänien gespendet. „Seit mehreren Jahren hat unser Hausseelsorger Peter Osterkamp Kontakt zu dem Verein Heimkehr, der dem Diakonischen Werk angehört. Die Mitglieder dort kooperieren wiederum mit der Stiftung Fundatia Ruth in dem Land am Schwarzen Meer“, erklärt Heimleiter Andreas Mischnick. Man spende schon seit vielen Jahren dort hin. So wurden bereits in der Vergangenheit ein Konvektomat, ein Ofen oder Kleidung verstorbener Bewohner an die Hilfsbedürftigen vor Ort geschickt. 

Die Verantwortlichen des Seniorenparks haben sich nun für eine große Investition im „hohen vierstelligem Bereich“ entschieden. Fast alle Betten im Haus wurden durch moderne Hightech-Schlafgelegenheiten ersetzt. „Diese Betten sind auf dem neuesten Stand der Technik in der Arbeit mit pflegebedürftigenden Menschen. So war es uns auch möglich, die anderen Betten zu spenden.“ 

Tüv-geprüftes Inventar gespendet

Das ausrangierte Inventar sei auch kein Schrott, sondern von hoher Qualität, sagt der zweite Heimleiter Steffen Mischnick. „Alle Pflegebetten entsprechen den technischen Anforderungen. Der Tüv war erst vor Kurzem zur Prüfung des medizinischen Materials da.“ 

Die neuen Schlafstätten lassen sich im Vergleich zu den klassischen Betten fast auf Bodenniveau herrunterfahren. So reduziere sich die Verletzungsgefahr, wenn ein Bewohner aus dem Bett fällt. Auch das Problem mit der Fixierung der Bewohner löse so ein Bett, das ein geteiltes Gitter hat, sodass eine Fixierung des Schlafenden laut Steffen Mischnick nicht nötig sei. „Das Sicherheitsgefühl wird so erhöht.“ 

Rücken werden bei der Pflege geschont

Auch für das Pflegepersonal habe so ein Bett Vorteile. „Die Einstellungsmöglichkeiten erlauben ein rückenschonendes Arbeiten“, erklärt Andreas Mischnick. Vor allem aber der Komfort für die Bewohner sei den Verantwortlichen wichtig. „Optisch haben wir Wert darauf gelegt, ein anderes Flair zu schaffen. Das Furnier der Betten wurde extra für uns hergestellt.“ Den hohen Kostenaufwand habe man zum Wohle der Schlafqualität getätigt.

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