Mit schwerem Gerät im Fluss

Die Raupe legt im Flussbett eine Niedrigwasserrinne an. Die Baumaschine wird über einen Laser gesteuert, der die unterschiedlichen Höhen misst.
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Die Raupe legt im Flussbett eine Niedrigwasserrinne an. Die Baumaschine wird über einen Laser gesteuert, der die unterschiedlichen Höhen misst.

Schalksmühle - Langsam schiebt sich die Raupe durch das Flussbett, türmt vor dem Schild Erde und Steine auf und schiebt die Masse zur Seite. Derzeit ist das Bauunternehmen Feldhaus aus Schmallenberg mit schwerem Gerät in der Volme am Werk. Bei guter Witterung sollen Mitte nächster Woche die Erdarbeiten abgeschlossen sein.

Einige Meter weiter schachtet Thomas Osebold mit einem Bagger tiefere Löcher im Fluss aus und häuft die Erde am Rand auf. „In den Tiefwasserbereichen können sich später Lebewesen ansiedeln. Und die sogenannten Geschiebe-Depots am Rand sorgen dafür, dass sich das Wasser reguliert“, erklärt Bauleiter Christian Schneider. Bei Hochwasser trägt das Wasser Steine aus diesen Depots weg und schiebt sie nach unten.

Währenddessen legt die Raupe eine Niedrigwasserrinne in der Volme an. Dort soll das Wasser bei einem normalen Pegel flüssig durchfließen. Bei einem höheren Wasserstand weitet sich der Fluss auf die dafür angelegten Flächen aus.

Die Raupe wird über einen Laser gesteuert und passt die Rinne profilgerecht an die Höhenlage des Flussbetts an. Das ist nötig, da durch den Abbruch des Wehrs weiter vorne Erdmassen im Flussbett verblieben ist und die Flächen nun angeglichen werden müssen. Ab der Kabelbrücke wird mit einem gleichmäßigen Gefälle bis runter zum Volmepark die Rinne geschaffen. „Weil man das im Wasser schlecht sehen kann, wird die Raupe lasergesteuert. Der Laser erfasst die Höhen und die Raupe fährt sozusagen wie auf einem Leitstrahl. Das Schild wird automatisch höher oder tiefer ausgerichtet“, erklärt Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Bauverwaltung.

Christian Schneider geht davon aus, dass die Arbeiten bei gutem Wetter bis Mitte nächster Woche komplett abgeschlossen sind. „Wir sind gut und schneller als geplant voran gekommen.“ Im Anschluss wird das Unternehmen Linse aus Olpe in der zweiten Juli-Woche mit der weiteren Parkgestaltung beginnen.

Von Alisa Kannapin

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