Schulbeginn nach den Ferien

Schulstart: Lolli-Tests und Maskenpflicht begleiten den Alltag weiter

Schulen Grundschule Spormecke Corona Schalksmühle
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Nun kehrt hier wieder Leben nach den Ferien ein.

Schulstart an den Schulen in NRW. Bei manchen geht‘s an diesem Mittwoch los, bei anderen erst am Donnerstag. In Schalksmühle halten die Schulen an alten Konzepten fest. Lolli-Tests und Masken bleiben fester Bestandteil.

Schalksmühle – Die Pandemie wird das Leben in den Schulen auch nach den Sommerferien weiter prägen. Viel verändern wird sich im Vergleich zum Betrieb am Schuljahresende an der Grundschule Spormecke nicht, erläuterte Schulleiter Ralf Gensmann im Gespräch mit der Redaktion. Im Schulgebäude herrscht durchgehend Maskenpflicht, in den Klassenräumen auch am Platz. Auf dem Schulhof können die Kinder die Masken abnehmen. Außerdem werden alle Kinder weiterhin jede Woche zweimal getestet, mit den Lolli-Tests.

Spormecke: Einschulungsfeier finden getrennt statt

Allerdings wird der Start in das neue Schuljahr anders verlaufen als es sonst üblich ist. Für die Einschulungsfeiern der Erstklässler am Donnerstag hat die Schule ein Hygienekonzept mit dem Ordnungsamt abgestimmt. Demnach werden für die beiden ersten Klassen getrennte Feiern in der Turnhalle stattfinden. Jedes Kind darf zwei Begleitpersonen mitbringen. Für alle Teilnehmer gilt die 3G-Regel – sie müssen geimpft, genesen oder getestet sein und dies auch nachweisen. Während der gesamten Veranstaltung gilt Maskenpflicht.

Auch der Unterricht wird zu Beginn des Schuljahres inhaltlich anders gestaltet, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, in Ruhe im Schulalltag anzukommen. Die soziale und emotionale Eingewöhnung steht dabei im Mittelpunkt, erklärt Gensmann. Zur Gestaltung dieser Phase hat das Kollegium in den vergangenen Tagen Ideen gesammelt. In der ersten Woche werden zum Beispiel Spiele zur Kooperation oder Sport zur Teambildung im Vordergrund stehen. „Die Klassen können auch raus gehen in den Wald“, sagt Gensmann. In der zweiten Woche soll es weiter noch viel Zeit dafür geben, um beispielsweise in der Turnhalle weiter an der Gemeinschaft zu arbeiten. Parallel dazu wird langsam mit der Wiederholung des Stoffes begonnen. gör

Primusschule: Normaler Präsenzunterricht beginnt

Auch in der Primusschule richtet sich das Kollegium auf normalen Präsenzunterricht ein – zumindest in dem Rahmen, was „normal“ in Corona-Zeiten bedeutet. Zweimal in der Woche werden alle Schüler und Lehrer getestet, Maskenpflicht im Schulgebäude und feste Sitzordnungen in den Klassen gehören dazu. Wobei die Tests für alle „sehr belastend“ seien, sagt die Schulleiterin, insbesondere weil meist bis zum nächsten Tag auf die Ergebnisse gewartet werden müsse.

Neben dem Unterricht in Klassenverbänden werden sowohl die Werkstätten als auch der Wahlpflichtbereich und der Religionsunterricht regulär stattfinden, sodass sich Kinder aus verschiedenen Gruppen in diesem Bereichen vermischen. Auf dem Schulhof müssen keine Masken getragen werden, sodass die Kinder „eine ordentliche Maskenpause“ machen können, betont die Schulleiterin.

52 neue Schüler am Löh

Für die extra kurz gehaltene Einschulungsfeier von insgesamt 52 Kindern, die auf die sieben Klassen der Stufe 1 verteilt werden, kann jedes Kind zwei Begleitpersonen mitbringen. Diese müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Außerdem muss die Nachverfolgbarkeit der Kontakte gewährleistet sein. Auf der Tribüne in der Sporthalle Löh gelte die Sitzordnung wie bei Handballspielen, erklärt Astrid Bangert. Außerdem teilnehmen können die anderen Schüler und Schülerinnen aus den jeweiligen Klassen, so dass die neuen i-Dötze nach der kurzen Feier direkt mit ihren Mitschülern in die Klassen gehen können. Aber einen Einschulungsgottesdienst wird es in diesem Jahr nicht geben.

Astrid Bangert hofft, dass mit dem neuen Schuljahr wieder möglichst viel Normalität in das Schulleben getragen werden könne. Auch wenn die Einschränkungen für das Unterrichtskonzept der Primusschule immer noch erheblich seien.

„Mit den festen Sitzordnung können wir methodisch nicht alles machen.“ Die Kinder seien es gewohnt, frei zu arbeiten. „Unser Unterricht basiert auf Eigenverantwortung und Flexibilität. Das wird jetzt hoffentlich bald wieder möglich sein.“

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