Grundschule Spormecke

Herbstlicher Arbeitseinsatz - Gartenpaten und Siedler setzen sich für Schulgarten der Grundschule ein

Schulgarten Grundschule Spormecke
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Voller Einsatz: Mit der Hand und verschiedenem Gartengerät befreiten die Lehrer und Gartenpaten aus Reihen der Elternschaft die Beete von Unkraut und abgeblühten Blumen.

In Gemeinschaftsarbeit bereiteten Eltern und Lehrer der Grundschule Spormecke den Schulgarten am Samstag auf den Winter vor. Den zweiten Arbeitseinsatz des Jahres nutzte die 15-köpfige Gruppe, um den 2012 angelegten Garten, der den Schülern als Lernort ein besonderes Bewusstsein für die Umwelt vermittelt, winterfest zu machen.

Wie in den Jahren zuvor unterstützte Landwirt Dietmar Trimpop, der die Hobby-Gärtner mit biologischem Dünger versorgte, die Aktion. Den mit dem Traktor herbeigeschafften Mist, der ein wertvoller Nährstoff für den Boden ist, arbeiteten die Gartenpaten sorgsam in die von Unkraut und abgeblühten Blumen befreiten Beete.

Wie Manfred Trimpop als Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Waldesruh-Stallhaus, die sich von Anfang an für den Schulgarten engagiert, auf Nachfrage erläuterte, verlief das Gartenjahr an der Spormecke coronabedingt anders als in den Vorjahren. Üblicherweise sind jeweils die Schüler eines Jahrgangs für die Pflege und Nutzung eines der vier Beete zuständig. Aufgrund der Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr war dies in diesem Jahr nicht möglich. Statt Möhren, Salat, Kohlrabi und anderen Gemüsesorten, die in der Region gedeihen, kamen diesmal einzig Kartoffeln ins vorhandene Hochbeet.

Aus den letzten noch blühenden Blumen banden die Hobby-Gärtner – im rechten Bild Manfred Trimpop – bunte Sträuße.

Zudem säten Eltern und Lehrer Blumensamen für eine Bienenweide aus und schufen damit für Bienen, Hummeln und andere Insekten einen idealen Lebensraum. „Gesetzt und gesät haben die Kinder in diesem Jahr nichts“, bedauert Lehrerin Maren Nelius, die am Samstag gemeinsam mit ihrer Kollegin Susanne Riegel an dem mehrstündigen Arbeitseinsatz teilnahm. Die Kartoffelernte sei jedoch ausgesprochen gut ausgefallen. „Wir hatten riesige Kartoffeln.“

Eine Kostprobe, wie gut das Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt, erhielten die Schüler der Klassen 1a und 4a nach Zubereitung einer herzhaften Kartoffelsuppe aus den selbst geernteten Kartoffeln. „Wir haben zwei Rezepte der Eltern ausprobiert“, so die Kinder. Neben den Kartoffeln gediehen auch die Beeren – Stachelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und andere gesunde Köstlichkeiten – sowie die leuchtend roten Äpfel der drei kleinen Apfelbäume („Sehr lecker“) am Rand des Gartens prächtig.

Haben mittlerweile viel Erfahrung im Gärtnern gesammelt: die Lehrer und Gartenpaten aus Reihen der Elternschaft.

„Himbeeren sind jetzt noch vorhanden“, erklärte Manfred Trimpop, der dem Nachhaltigkeitsgedanken des Gartenprojekts große Bedeutung beimisst. Es sei wichtig, dass die Kinder die Produktion von Lebensmitteln kennenlernen. „Nur die Weinreben sind kaputtgegangen.“ Die ursprünglich für dieses Jahr geplante Aktion, im Schulgarten „ein grünes Klassenzimmer“ zu schaffen, haben Eltern und Lehrer auf 2021 verschoben. „Mit einem Dach über der Hütte, so groß, dass eine Schulklasse darunter Platz nehmen kann“, soll diese Idee in die Tat umgesetzt werden. Wichtig sei, dafür fachkundige Verstärkung aus Reihen der Elternschaft zu bekommen.

Als Dankeschön für ihre Hilfe durften alle Helfer, die mittlerweile viel Erfahrung im Gärtnern gesammelt haben, Äpfel und Kartoffeln mit nach Hause nehmen. Aus den letzten Blumen banden sie bunte Sträuße.

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